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Allgemein

Troodle will Einsatz seines Mobilitätssystems im Synergiepark Vaihingen-Möhringen simulieren

Mit unserem Mobilitätssystem wollen wir die Verkehrsdichte auf überlasteten Stecken reduzieren und gleichzeitig für mehr Mobilität auf dem Land sorgen. Soweit unsere Vorstellungen. Doch ist es auch möglich, mit unserem Angebot ein ganzes Gewerbegebiet, beispielsweise den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen mit prognostizierten 40.000 Beschäftigten, wirkungsvoll vom PKW-Verkehr zu entlasten?

Alle beim BMM-Workshop Synergiepark vorgestellten Mobilitätskonzepte klagen nach einer hohen Registrierungsrate bei den jeweiligen Mobilitäts-Apps über eine sehr geringe Nutzung. Sämtliche präsentierten Modelle („TwoGo“ von SAP; „SPLT“ von Bosch; Mitfahr|DE|Zentrale; fahrgemeinschaft.de) verfolgen den Ansatz der klassischen Mitfahrzentrale.

Mobilität ohne Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt

Vor Beginn einer Fahrt, müssen Fahrer und Mitfahrer ihre Tour in der App veröffentlichen und in Kontakt treten. Die Autofahrer müssen sich vor Fahrtantritt festlegen. Das geht heute, vor allem bei Bürojobs, kaum noch! Mitarbeiter kommen mit ihren eigenen Fahrzeugen, um wirklich mobil und damit frei zu sein. Das System von Troodle erfordert keine Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt! Unser Ziel ist es, mit unserem flexiblen Angebot on demand mit direkter Einbindung der Unternehmen im Synergiepark den Nutzerkreis für eine effektive Mobilitäts-App deutlich zu erhöhen. Um den Dialog mit dem ITS aufrechtzuhalten, wollen wir die Troodle-App in Kürze einer Simulation unterziehen und zunächst 10 % der Beschäftigten zum gemeinsamen Fahren bewegen.

 

IST-Dialog zur Mobilität: Tragfähiges Verkehrskonzept für den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen gesucht

Bis 2030 wird der PKW Verkehr in der Region Stuttgart um 15 % wachsen und der LKW-Verkehr um 30% zulegen. Mit dieser Prognose eröffnete Prof. Dr.-Ing. Günter Sabow den IST-Dialog zur Mobilität im Synergiepark Vaihingen-Möhringen. Eine noch extremere Situation kommt auf den Synergiepark zu, das auf 120 Hektar Fläche, größte Gewerbegebiet Stuttgarts. 600 ansässige Unternehmen und Institutionen beschäftigen mehr als 20.000 Mitarbeiter. Nun kommen noch Daimler und die Allianz mit weiteren 8.000 Arbeitsplätzen hinzu. Die Stadt rechnet mittelfristig mit insgesamt 40.000 Beschäftigten.

Schon heute ist die Verkehrsdichte in Stoßzeiten nicht mehr tragbar und die Parkplatzsituation katastrophal. Im Vorfeld der Ansiedlung der beiden Großkonzerne lud die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg, Connected e.V. in den Räumen des Regierungspräsidiums Stuttgart Referat 4 Verkehr und Straßenwesen am 30. November 2018 zum Thema, „Mobilitätsangebote für Berufspendler“ ein.

Obwohl über 50% der Beschäftigten des Synergieparks den ÖPNV nutzen, reichen das Parkplatzangebot der Betriebe und die öffentlichen Stellflächen bei weitem nicht aus. Zudem macht das Baurecht den beiden Konzernen enge Vorgaben, was den Bau von Parkplätzen angeht. Beschäftigte sollen von Anfang an den ÖPNV nutzen. Auch die vom Regierungspräsidium vorgestellten Baumaßnahmen, werden die Verkehrssituation in dieser Region nicht entscheidend verbessern.

Anreize für Mobilität per App erforderlich

Einige Unternehmen, zum Beispiel Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH mit über 400 Beschäftigten im Synergiepark, testen Angebote wie beispielsweise die Mobilitäts-APP von SAP „TwoGo“. Sie erreichte zwar rasch eine hohe Registrierungsrate, die Nutzung brachte aber bis jetzt nicht den gewünschten Erfolg.

Sinnvoller wäre hier eine gemeinsame Aktion vieler Unternehmen. Hier versprach die Bosch Mobility Service GmbH mit ihrem Angebot „move BW“ ein weiterentwickeltes Angebot, um die optimale Fortbewegung per ÖPNV oder MIV zu gewährleisten. In diesem Kontext stellten auch die Mitfahr|DE|Zentrale und fahrgemeinschaft.de ihre Ansätze vor. Bei allen Angeboten stellt sich immer wieder die Frage, wie Mitarbeiter motivierte werden können, diese Angebote regelmäßig zu nutzen. Das SPLT-Konzept, ebenfalls von der Robert Bosch GmbH, will die Mitarbeiter durch Gratifikationen motivieren. Bis die Vorteile für das Gemeinwohl überzeugen, müssen demnach geldwerte Anreize eingesetzt werden. Der Kulturwandel in diese Richtung scheint sich noch sehr träge zu vollziehen.

Troodle sieht sich nach „Ideenkonferenz zur Mobilität“ bestätigt!

Laut Dr. Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft hat die Mobilität ein extremes Auslastungsproblem: Aus diesem Grund fordert er mehr Kreativität im Bereich „mobility as a service“ (MaaS).

Die Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln sind begrenzt, die Plätze in fahrenden PKWs hingegen im Vergleich nahezu unerschöpflich. Diese zu nutzen, wäre kurzfristig wirkungsvoller, als alle anderen Lösungsansätze.

Mit der Umsetzung unserer „Troodle“-App sehen wir unserer Vorhaben absolut bestätigt. Wir kennen unsere größte Herausforderung: Rasch eine beachtliche Zahl von Nutzern zu gewinnen. Hierzu kann die Politik einen wesentlichen Beitrag leisten. Mehrmals wurde auf der Ideenkonferenz eine global funktionierende Mitfahr-App gefordert, deren Plattform vom Verkehrsministerium gefördert werden soll.

Here we are!

Wir arbeiten derzeit an der Lösung und unterscheiden uns dabei in wesentlichen Aspekten von allen anderen Ridesharing-Anbietern: Wir sind die einzigen, die die mobile Freiheit nicht einschränken. Das Eintragen eines Mitnahmeangebots bei einer Mitfahrzentrale im Voraus zerstört z.B. die grundlegende Eigenschaft des Autofahrens: Individualität und Unabhängigkeit! Mitfahrer schränken ihre mobile Freiheit noch extremer ein: Platzt eine Verbindung, gibt es keinen spontanen Ersatz.

Troodle ist das einzige Mobilitätssystem, das die maximale Freiheit aller Nutzer erhält: Fahrer und Mitfahrer werden unmittelbar vor Zustandekommen einer gemeinsamen und spontanen Fahrt mit Informationen versorgt. Die Abstimmung übernimmt komplett die App – und das in Echtzeit.  Der Fahrer hat dennoch jederzeit die Freiheit, jemanden mitzunehmen oder einfach vorbeizufahren.

Unser System kommt ohne Anpassungen der gegenwärtigen Infrastruktur aus und ist deshalb sofort einsatzfähig. Durch die Nutzung der freien Plätze in allen fahrenden Autos, entsteht das größte Mobilitätssystem. Es ist in der Lage, den Verkehr auf überlasteten Stecken und in Städten zu reduzieren und gleichzeitig die Mobilität auf dem Land zu steigern. „Troodlen“ ist immer und überall möglich, auf kurzen und langen Strecken!

Dr. Thomas Sauter-Servaes äußerte Zweifel an der Motivation von Autofahrern, fremde Menschen mitzunehmen. Diese Annahme teilen wir nicht. Wir bieten Menschen, die sich über die App kennenlernen, die Möglichkeit, bewusst ökologisch und sozial zu Handeln. Dieses Potenzial ist nicht zu unterschätzen!

Sehr geehrter Herr Minister Hermann, wir sind bereit und freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch.

verWegen – Ideenkonferenz zur nachhaltigen Mobilität

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg bot im Rahmen seiner „Ideenschmiede digitale Mobilität“ Mitgestaltern, Querdenkern, Pionieren, Interessierten und Experten am 14. November 2018 in den Wagenhallen in Stuttgart einen interaktiven Rahmen zum Dialog und zur Inspiration.

Vielen geht es in Sachen digitale und nachhaltige Mobilität nicht schnell genug: Sie fordern nach der Ideenschmiede von der Politik entsprechende Weichenstellungen und Taten.

Verkehrsminister Winfried Hermann warnt jedoch vor einer unreflektierten Nutzung neuer Technologien und Angebote. Autonomes Fahren beispielsweise könne die Verkehrsdichte erhöhen und den Belegungsgrad der Fahrzeuge auf unter eine Person bringen. Das wäre das falsche Signal. Beim heutigen Stand der Besteuerung würden dem Staat zudem 50 Milliarden Euro Einnahmen fehlen. Auch hier müsse kreativ umgestaltet werden.

Dr. Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft wies darauf hin, dass die Mobilität kein Nutzungsproblem, sondern ein Auslastungsproblem habe. Berliner z.B. bewegen ihr Auto im Schnitt 35 Minuten pro Tag. Ein Drittel dieser Zeit benötigen sie allein für die Parkplatzsuche.

Mobilität als Dienstleistung

Die Zukunft sieht er im Bereich „Mobility as a Service (MaaS)“. So sollen künftig nicht mehr nur Fahrzeuge sondern auch Sitzplätze vermarktet werden. Der Wille zum Ridesharing müsse jedoch erst noch geweckt werden. Hier sieht Dr. Sauter-Servaes die Politik als überzeugende Kraft in der Pflicht. Denkbar wäre auch die Umsetzung einer Mitfahr-App unter staatlicher Führung. Auf diese Weise wäre auch der Datenfluss besser kontrollierbar und das Data-Mining würde nicht allein den Global Champions überlassen werden.

verWegen und kreativ ging es in den „Schwarzmarkt“ der Veranstaltung. Projektvorstellungen, Diskussionsrunden, ein PowerPoint-Karaoke und vieles mehr forderten alle Besucher zur aktiven Teilnahme auf. Konfrontiert mit allen Fragen zur Mobilität bot der Schwarzmarkt den Teilnehmern die passenden Rahmenbedingungen zum Austausch und für neue Erkenntnisse.

Fazit: Eine gelungene und wichtige Veranstaltung, die einen Dialog in Gang gebracht hat, der unbedingt weitergeführt werden muss.

Auf dem Weg zu einem „Airbnb“ der Mobilität

Um die Idee unserer App plausibel darzustellen, gehen wir kurz auf eine sehr erfolgreiche Idee aus San Francisco ein: „Airbnb“ ist eines der größten Portale zum Buchen von Unterkünften weltweit.

Ein Problem – und eine einfache Lösung!

Was unterscheidet Airbnb von anderen Hotelbuchungsportalen oder beispielsweise Fewo-Direkt? Airbnb setzt einem Punkt an, an den noch kein Portal zuvor gedacht hat. Bei Airbnb geht es zunächst nicht darum, ein bestimmtes Hotelzimmer, eine Unterkunft auf einem Bauernhof, eine Ferienwohnung, ein Hostel etc. zu suchen, sondern schlicht und einfach nur um den Grundgedanken, eine Schlafgelegenheit für die Nacht zu finden!

Aus dieser Sicht eröffnen sich ganz neue, vielfältige Formen und Möglichkeiten:  Wo das Bett steht, welchen Komfort man sich leistet, wie familiär oder anonym es sein soll, ob Standard oder „abgefahren“, zentral oder abgelegen etc. entscheidet man selbst nach eigenem Empfinden und dem vorhandenen Budget. Das ist Share-Economy in reinster Form!

Allerdings eröffnet das keine guten Aussichten für den Fortbestand vieler spezialisierter Portale. Doch die Vorteile für den Nutzer von Airbnb sind enorm. Er wählt sein Ziel in Verbindung mit dem Budget und seiner Vorlieben. So wählt er unter sämtlichen Übernachtungsformen die Passende aus!

Ein simpler Grundgedanke – ein neues Mobilitätssystem

Warum dieser Exkurs? Weil das System vergleichbar ist. Es gibt unzählige Mobilitätsformen. Viele Startups versuchen ihr Glück mit Produkten, die sehr speziell sind und nur bestimmte Kundensegmente ansprechen. Auch unsere Idee basiert auf einem simplen Grundgedanken: Ich will von A nach B.

Dazu ist ein Verkehrsstrom nötig. Hierbei bleibt -ungeachtet aller Bemühungen, die Menschen auf alternative Mobilitätsformen zu lenken- das eigene Auto mit Abstand das beliebteste Fortbewegungsmittel.

83% der Fahrstecken werden mit dem PKW gefahren. Neuere Zahlen zeigen für 2017 in Deutschland wieder einen Anstieg des CO2-Ausstoßes. Schuld daran ist das Auto. In Deutschland sind 43 Millionen PKW angemeldet, Tendenz nach wie vor steigend. Ein Resultat des allgemeinen Wohlstandes und des billigen Sprits.

Wenn es trotz enormer Anstrengungen nicht möglich ist, die Menschen vom Auto wegzubringen, können wir von Troodle jedoch dafür sorgen, dass die Plätze in den Fahrzeugen spürbar besser ausgelastet werden. Daraus ergibt sich folgende Situation:

Ich will von A nach B und

  • habe kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung oder möchte gerade nicht selbst fahren
  • scheue festgelegte Fahrtzeiten
  • habe keine Lust auf vorhergehendes Organisieren, Planen, Verabreden
  • verfüge nur über ein geringes Budget
  • will umweltfreundlich unterwegs sein
  • habe ein Interesse mit Menschen „real“ in Kontakt zu kommen
  • und freue mich auf einen Hauch von Abenteuer.

dann “troodle” ich! Dabei

  • bestimme ich die Abfahrtszeit und den Abfahrtsort
  • lerne ich neue Menschen kennen
  • fülle ich die leeren Plätze in den Kraftfahrzeugen
  • spare ich große Mengen CO2 ein
  • bleibe ich sehr flexibel
  • und bin äußerst günstig unterwegs!

Den Autofahrern eröffnen wir neue Möglichkeiten, Menschen auf ihren Wegstrecken mitzunehmen. Es gibt nahezu keinen PKW-Fahrer, der nicht gerne Menschen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen mitnimmt. In der Regel beschränkt sich das auf das nahe Umfeld. Ganz selbstverständlich nimmt man die Familie, Freunde und Bekannte zum Sonntagsausflug mit, packt die halbe Fußballmannschaft zum nächsten Auswärtsspiel ein und fährt die Nachbarskinder in die Schule.

Neue Optionen für individuelle Mobilität

Autofahrer empfinden es als sehr positiv, wenn sie ihr Fahrzeug durch die Mitnahme von weiteren Personen besser auslasten. Troodle bietet Autofahrern, die ökologisch und sozial Handeln wollen, nun auch die Mitnahme von Menschen an, die Sie persönlich noch nicht kennen und deshalb bis jetzt keine Option waren.

Denn bei Troodle erhalten die Fahrer rechtzeitig Informationen über Personen, die spontan mitgenommen werden wollen. Noch bevor der Fahrer den Mitfahrer sieht, erfährt er den Namen, das Fahrziel und erhält eine Profilbewertung. Der Fahrer hat so genügend Zeit, über eine Mitnahme zu entscheiden.

Möglichst flexibel mobil zu sein ist menschliches Grundbedürfnis. Deshalb ist es entscheidend, sich nicht auf ein bestimmtes Kundensegment festzulegen. Ride-Sharing mit Troodle ist fast so flexibel, wie die Nutzung des eigenen Fahrzeuges. Das schafft keine andere Mobilitätsform.

Ride-Sharing mit Troodle ist immer und überall möglich, begrenzt sich nicht auf Strukturräume und kennt keine Fahrpläne. Troodle schafft es, die vorhandenen Barrieren und Vorbehalte gegenüber dem herkömmlichen “Trampen“ auszuräumen. Reisen mit Troodle ist sicher und ökologisch. Troodle ist damit ein wesentlicher Beitrag zur künftigen Mobilität.

Senioren trampen wieder, vor allem auf dem Land!

Der Rückzug des ÖPNV aus ländlichen Regionen fördert vielerorts die Einrichtung so genannter Mitfahrbänke. Diese stehen zentral an markanten Stellen: Im Ortszentrum, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt. Personen, die darauf Platz nehmen, zeigen den Autofahrern, dass sie ein Stück mitgenommen werden wollen. Mit Klappschildern, statt auf Pappdeckeln signalisieren die “neuen Tramper“, wo es hingehen soll.

 

Mehr Mobilität für ältere Menschen

Ziel der Einführung von Mitfahrbänken ist es, vor allem älteren Menschen eine einfache Art der Mobilität zu bieten und den Wegfall von ÖPNV-Strecken auszugleichen.

Mittlerweile gibt es in zahlreichen Orten Deutschlands Mitfahrbänke. Ihr großer Pluspunkt gegenüber dem herkömmlichen Trampen ist die Einbindung in das regionale Gemeinwohl als neue Form der Nachbarschaftshilfe.

Tatsächlich zeigt sich, dass Senioren diese Art der Mitfahrgelegenheit sehr gerne nutzen. Sie erweitern dadurch ihren Mobilitätsradius, um schnell mal Freunde und Bekannte zu besuchen, im Nachbarort einzukaufen oder sonstige Besorgungen zu machen.

Mit der Troodle-App wird das noch einfacher: Sie bringt Autofahrer und Mitfahrer direkt und ohne Wartezeiten am gewünschten Ort zusammen und macht Mobilität für Senioren noch flexibler.

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

Unter dem Begriff „Ride Sharing“ werden Möglichkeiten und Dienste zusammengefasst, die Personen in einem gemeinsam genutzten Fahrzeug von einem zum anderen Ort bringen. Hierzu zählen beispielsweise die private Mitnahme von Kollegen zur Arbeit und der Nachbarskinder in die Schule als gewerbliche Angebote zum Buchen von Mitfahrgelegenheiten über Onlineportale oder taxiähnliche Dienste wie „Uber“ und Co.

Ziel dieser Dienste ist es, die Auslastung von Fahrzeugen zu erhöhen und Emissionen zu reduzieren. Gewerbliche Anbieter locken mit Vergütungen für den Fahrer. So können Fahrtkosten verringert und der organisatorische Aufwand ausgeglichen werden.

Troodle ist auch eine Form des Ride-Sharing. Es orientiert sich am System des „Trampens“! Leider ist diese Tradition des Reisens aufgrund bekannter Vorbehalte faktisch nicht mehr existent. Troodle hat sich die Revitalisierung des Trampens zur Aufgabe gemacht. Über eine Smartphone-App erhalten Fahrer und Mitreisende frühzeitig Informationen über Fahrziele und Profilbewertungen. Fahrer und Mitfahrer treffen vorab keine Vereinbarungen. Die optimale Verbindung organisiert die Troodle-App in Echtzeit. Mit diesem einzigartigen System macht Troodle gemeinsames Fahren möglich.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen und die digitalisierte, zeitgemäße Variante von Troodle von Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften?

Traditionelles Trampen
Mitfahrgelegenheiten / Fahrgemeinschaften
Keine Planung und Organisation erforderlich. Organisatorischer Aufwand ist für den Fahrer und Mitfahrer sehr hoch!
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Mitfahren geht nur zu einem vom Fahrer vorgegebenen Zeitpunkt.
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Mitfahren geht nur an einem vom Fahrer vorgegebenen Abfahrtsort. Zum Abfahrtsort bzw. am Ende der Fahrt müssen evtl. weitere Verkehrsmittel genutzt und geplant werden.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prägen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen.
Mitfahrzentralen verlangen i.d.R. eine Vermittlungsgebühr. Zusätzlich erhält der Fahrer anteilige Fahrtkosten.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch Bewertungssysteme und zusätzlichen Versicherungsschutz werden gebuchte Mitfahrgelegenheiten i.d.R. als relativ sicher angesehen.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Die Fahrzeit der Mitnahmegelegenheit ist verkehrsabhängig kalkulierbar.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen von Troodle?

Traditionelles Trampen
Ride Sharing mit Troodle
Keine Planung und Organisation erforderlich. keine Planung und Organisation erforderlich. Zusätzlich optimiert Troodle das Vorankommen bis zum Ziel.
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. „Troodeln“ist jederzeit möglich!
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Zusätzlich hilft Troodle bei der Optimierung der Mitnahmestellen.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prägen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prägen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Troodle verlangt 3 Cent pro Kilometer vom Mitfaher. Davon erhält der Fahrer 1 Cent als Dankeschön. 2 Cent finanzieren den Mehrwert von Troodle gegenüber dem herkömmlichen Trampen.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch die Mitgliedschaft in der Troodle-Community, das Bewertungssystem und zusätzlichen Versicherungsschutz ist Trampen mit Troodle sicher.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Troodle verringert Wartezeiten und macht die Reisezeit kalkulierbar.

 

 

Vom Trampen zum Ride Sharing: Individuelle Mobilität neu definiert

Trampen ist alt

Die in der Regel kostenlose Mitreise in einem fremden Kraftfahrzeug war in Deutschland bereits in den 1920er Jahren bekannt. In den 1960er und 1970er Jahren war das Trampen, die Fahrt per Anhalter, in vielen Ländern als preisgünstige Möglichkeit des Reisens besonders weit verbreitet, vor allem unter jungen Menschen.

Trampen ist einfach

Der Anhalter signalisiert seinen Mitfahrwunsch am Straßenrand in der Regel durch einen nach oben gestreckten Daumen oder ein beschriftetes Schild mit dem Reiseziel In den Niederlanden gibt es z.B. spezielle, durch Schilder ausgewiesene Stellen für Tramper, die mit einer Haltebucht versehen sind und so problemloses Halten ermöglichen.

Das „klassische“ Trampen wird zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nächstgelegene Stadt, noch immer häufig genutzt. Das neue Trampen mit Troodle greift das auf und sorgt für die erforderliche Sicherheit: Die Smartphone-App versorgt Mitfahrer und Fahrer frühzeitig mit Informationen über Fahrtziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen.

Trampen ist nicht out, sondern Teil der Share Economy

Die Zahl der Tramper an Autobahnen und Fernstraßen scheint insbesondere seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre stark zurückgegangen zu sein, obwohl das Trampen zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nächstgelegene Stadt, noch immer häufig genutzt wird.

Einen neuen Wachstumsmarkt mit vernetzter Mobilität eröffnet das „Ride Sharing“ – mit Online-Diensten und Apps. Bis 2022 soll die Zahl der Nutzer von Ride Sharing weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen steigen (Quelle: Statistisches Bundesamt; Statista).

Solche Angebote wenden sich an Menschen mit gleichem Fahrziel oder Menschen, die spontan eine Fahrt buchen möchten. Troodle bringt sie zusammen.

Ride Sharing ist sauber und spart Ressourcen

Da Ride Sharing nur geringfügig zusätzliche Abgase erzeugt, ist diese Form des Reisens sehr umweltfreundlich. Durch das Ride Sharing werden vorhandene Kapazitäten besser genutzt. Wenn in allen Autos alle Sitzplätze gefüllt wären, wäre die Zahl der Autos auf den Straßen deutlich geringer. Die Fahrzeuge, die genutzt werden, fahren in der Regel ohnehin.

Troodle ist sicher

Troodle greift die Eigenschaften des traditionellen Trampens, sorgt für die erforderliche Sicherheit für Fahrer und Mitfahrer, und bringt sie auf Augenhöhe zusammen. Die Smartphone-App versorgt beide frühzeitig mit Informationen über Fahrziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen. Wartezeiten verkürzen sich für Reisende erheblich und die Fahrzeiten werden kalkulierbarer.

Das Bewertungssystem, zentrales Element der Troodle-App, fördert gegenseitiges Vertrauen. Darüber hinaus profitieren alle Nutzer vom einzigartigen Sicherheitssystem. Dieses umfasst einen erweiterten Versicherungsschutz für alle und ein ständig erreichbares Notfallteam.

Besonders für jüngere Leute und Vielfahrer wird immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst sind sie deshalb nicht mehr wählerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise - Smart Mobility genannt.

Smart Mobility: Zahlungsbereitschaft für Mobilitäts-Dienstleitungen wächst

Neben öffentlichen Transportanbietern bringen sich Autobauer und Internetgiganten im Rennen um digitale Dienstleistungen für Reisende in Position. Sie alle wollen sich mit Services für die Reiseabwicklung und Zusatzleistungen unterwegs unentbehrlich machen.

Dank der stark wachsenden Zahlungsbereitschaft in Schlüsselländern wie China, den USA und Deutschland entsteht ein neuer Milliardenmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in der zweiten Ausgabe ihrer internationalen Mobilitätsstudie „Mobility 2040: The Quest for Smart Mobility“.

Beim Kampf um die globale Vorherrschaft gelte es, die wachsenden Ansprüche der Kunden schnell zu erfüllen. So gewinnen auch Extras wie Finanztransaktionen, E-Commerce, Bildung und Unterhaltung an Wert. Anbieter müssten umdenken: Wer sich als Plattform durchsetzen will, dürfe nicht davor zurückschrecken, auch die Konkurrenz zu empfehlen – wenn sie schneller oder günstiger ist.

 

Umdenken in Sachen Mobilität

Die Beziehung zum eigenen Auto sei für viele noch hoch emotional. Umsteigen auf Bus oder Bahn sei kaum vorstellbar. Gerade der Dienstwagen sie für manche mehr Prestigeobjekt als Fortbewegungsmittel. Zunehmend löse sich allerdings die enge Verbindung zum eigenen Auto. Besonders jüngere Leute und Vielfahrer, die mit vollem Terminkalender quer durch die Republik unterwegs sind, denken laut Studie um.

Für sie werde immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst seien sie deshalb nicht mehr wählerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise – Smart Mobility genannt.

 

Personalisierte Mobilitätslösungen für Geschäftsreisen und Freizeit

Welcher lukrative Milliardenmarkt hier entsteht, skizziert die Studie der Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit 7.500 Reisende wurden nach ihren Präferenzen befragt, davon rund ein Fünftel in Deutschland.

„Besonders Geschäftsreisende erwarten personalisierte Mobilitätslösungen von Tür zu Tür, die unterschiedliche Verkehrsmittel flexibel kombinieren“, sagt Joris D’Incà, Partner bei Oliver Wyman und Autor der Studie.

„Aber auch bei denjenigen, die in der Freizeit unterwegs sind, wird eine wachsende Nachfrage nach smarten Mobilitätsangeboten entlang der gesamten Reisekette sichtbar – von Planung und Bezahlung über Echtzeit-Informationen unterwegs bis hin zum Feedback, wenn das Ziel erreicht ist.“

 

Weichen für Smart Mobility werden jetzt gestellt

Die Oliver Wyman-Experten blicken weit in die Zukunft: Auf 200 Milliarden Euro taxieren sie das globale Marktpotenzial für Smart Mobility im Jahr 2040 – vier Milliarden davon in Deutschland. Dennoch dürften Unternehmen keine Zeit verlieren, wenn sie erfolgreich mitmischen wollen.

„Die Weichen für den künftigen Erfolg bei Smart Mobility werden jetzt gestellt“, sagt D’Incà.

 

Zahlungs- und Wechselbereitschaft wächst

International wie auch in Deutschland belegt die Studie eine hohe Akzeptanz von intelligenter Mobilität. Über 80 Prozent der befragten Autofahrer äußern hierzulande die Bereitschaft, ihre Reisegewohnheiten zu ändern, um mithilfe smarter Dienstleistungen andere Verkehrsmittel zu nutzen.

Auch in entgegengesetzter Richtung steigt die Wechselbereitschaft. Ebenfalls rund 80 Prozent der Nutzer des öffentlichen Verkehrs zeigen sich offen dafür, auf das Auto umzusteigen – smarte Dienstleistungen für die Reise vorausgesetzt.

 

Wachsende Aufgeschlossenheit für kostenpflichtige Dienstleistungen

Grundsätzlich beobachten die Berater eine wachsende Bereitschaft, für die neuen Dienstleistungen rund um die Organisation der Reise zu bezahlen. Dabei ergeben sich im Ländervergleich deutliche Unterschiede.

So sagen 97 Prozent der Chinesen, dass sie auch kostenpflichtige Services nutzen würden – aber erst 77 Prozent der Deutschen. „Die Aufgeschlossenheit der Europäer und Amerikaner wird sich auf diesem Gebiet noch weiter erhöhen“, sagt Sebastian Schambach, Berater bei Oliver Wyman und Co-Autor der Studie.

„Das größte Potenzial liegt in den Zusatzservices“, sagt D’Incà. „Einem Anbieter muss es gelingen, ein Ökosystem aufzubauen und sich unentbehrlich zu machen.“

Vorbilder dafür seien Google bei Suchmaschinen oder Facebook bei sozialen Netzwerken. Heute gibt es mit Plattformen wie Quixxit (DB), Moovel (Daimler) oder MOIA (Stadt Hamburg) in Deutschland eine Vielzahl an Anbietern und Apps – doch niemand dominiert den Markt.

Die Berater erwarten einen Konsolidierungsprozess, an dessen Ende wenige globale Anbieter den Markt beherrschen.

 

Anbieter noch weit entfernt von länderübergreifenden All-inclusive-Dienstleistungen

„Wir sind überzeugt, dass es vorher zu qualifizierten Partnerschaften kommt“, so D’Incà.

Von der länderübergreifenden All-inclusive-Dienstleistung für Reisende aber seien die Plattformanbieter derzeit noch weit entfernt. „Sie haben überwiegend Angebote für die Reiseplanung. Daten sammeln sie höchstens, um sie öffentlichen Institutionen zur besseren Verkehrsplanung anzubieten – und nicht, um individuelle Services und Werbung zu generieren“, sagt D’Incà. Bestenfalls würden noch Provisionen durch die Vermittlung von Transportangeboten erzielt.

 

Transportanbieter in Deutschland in der Pole Position

Noch nicht absehbar ist laut Studie, welche Unternehmen den Mobilitätsmarkt der Zukunft beherrschen werden. Besonders Chinesen und US-Amerikaner erwarten, dass große Digitalunternehmen wie Google die Führungsrolle übernehmen.

Die Deutschen hingegen schreiben der Transportbranche die höchste Kompetenz für reisenahe Dienstleistungen in hoher Qualität zu – auch im Hinblick auf Komfort und Sicherheit.

 

Automobilindustrie wird noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen

Die Automobilindustrie, die bereits ihr Angebot in Richtung Mobilitätsdienste ausweitet, wird hingegen von den Befragten in allen fünf betrachteten Ländern noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen.

„Wer das Rennen letztlich macht, ist derzeit völlig offen“, sagt D’Incà. Um die eigene Plattform zum Erfolg zu führen, sei ein hoher Einsatz nötig: „Es gilt alles auf eine Karte zu setzen – auch wenn man dafür über seinen Schatten springen muss.“

 

Allianzen über Branchengrenzen hinweg

Dazu gehöre auch, dass eine Bahnapp eine Busverbindung empfehle, wenn diese günstiger und schneller sei.

„Nur wer den Mut hat, sich selbst zu kannibalisieren, kann in dem neuen Markt gewinnen.“

Parallel erwartet D’Incà neue Allianzen auch über Branchengrenzen hinweg: „Eine überzeugende Produktvielfalt gekoppelt mit dem direkten Kundenzugang wird kein Anbieter alleine hinbekommen.“

Quelle: Die Studie zeigt eine hohe Zahlungsbereitschaft für Smart Mobility in DeutschlandOliver Wyman

Spontan unterwegs mit Troodle: Nicht kostenlos, aber günstiger als alles andere!

Ganz bewusst entscheiden wir uns gegen eine Finanzierung über Werbung und die Vermarktung, der uns anvertrauten Kundendaten! Den Mehrwert beim Rides Sharing mit Troodle finanziert der Mitfahrer über eine Kilometerpauschale von nur drei Cent pro Kilometer.

Einen Cent davon erhält der registrierte Fahrer als symbolischen Beitrag. Die zwei weiteren Cent fließen in die Entwicklung des Systems und die Finanzierung der Notfallhilfe. Trotz dieser geringen Beteiligung wird das Reisen mit Troodle zur günstigsten Mobilitätsform auf kurzen und langen Strecken.

Für 30 Cent quer durch die Stadt, für einen Euro aufs Land und für maximal 30 Euro sicher durch die ganze Republik! Zu jeder Zeit und an jedem Ort!

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