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Allgemein

Transnational Hackathon on MOBILITY

#TheLänd oder „Mitfahrbänkle im Ländle“, denn wir können alles, auch noch schwäbisch!

Der #Mitfahrverband beteiligt sich beim Transnational Hackathon on MOBILITY der Stadt #Konstanz (online): 1. + 2. Dez. 2021; https://lnkd.in/edh22_sm

Wie erfolgreich sind #Mitfahrbänke bzw. spontane #Mitfahrlösungen?

Als #Autofahrer sieht man eine #Mitfahrbank selten besetzt. Werden diese kaum genutzt oder sind die Wartezeit sehr gering? Nobody knows!

Wir wollen bei dem #Hackathon gezielt eine Anwendung bzw. #OpenData Schnittstelle entwickeln, um die Nutzung der Systeme zu analysieren. Daten über Frequenz, Wartezeiten, Streckenführungen können der Optimierung dienen. Der Mehrwert für die Nutzer:innen liegt darin, die gemeinsame Fahrt über das Tool abzusichern. Ähnlich wie bei der #LucaApp kann das System über einen #QRCode die erforderlichen Daten erfassen. Daran haben wir uns doch gerade gewöhnt.

Wer fühlt sich angesprochen? #UXUI#Desinger, #Programmierer, am Thema Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, am 2. Dez. 2021 ein entsprechendes Tool zu entwickeln.

#Troodle ist dabei, weil es unser Thema ist, spontanes #Mitfahren bzw. gemeinsames Fahren sicher und zuverlässig zu gestalten.

#MobiDataBWHackathon

Warum den Besetzungsgrad der PKWs sichtbar machen?

Hauptanliegen unserers Teams ist es, den #Besetzungsgrad in PKWs zu erhöhen. Mit diesem Ziel reduzieren wir die #PKW-Kilometer bei prognostizierten gleichbleibenden #Personenkilometer.

Mit der Teilnahme haben wir uns beim #MobiDataBWHackathon die Aufgabe gestellt, den #Besetzungsgrad im PKW in Echtzeit messbar zu machen. Damit liefern wir wichtige Daten für regionale und überregionale Verkehrs- und Mobilitätsplanung. Gleichzeit wollen wir Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass sie durch Fahrgemeinschaften zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen und ihre Emissionen teilen können.

Im Team vertreten waren Bernhard Edmaier (b2ride), Martin Hovekamp (MIT-fahren), Jan Minagawa und Bernd Sailer (Troodle), alle engegierte Mitgründer vom #Mitfahrverband.

Für die Herangehensweise, Arbeitsstruktur und Ausdauer beim #Hackathon wurden wir sehr gelobt. Unser Thema ist über die Landesgrenzen hinaus von Bedeutung. Wir sind einer von sieben Gewinner beim #MobiDataBWHackathon. Herzlichen Dank für die Auszeichung.

   

Mitfahrangebote vernetzen und optimieren

Zur Gründung vom „Bundesverband Mitfahren e.V.“ kurz: „Mitfahrverband“ mit Kommentaren von Bernd Sailer, Geschäftsführer der Troodle Mobility Solution GmbH

„Man kann den Verkehr drehen und wenden. Ich sehe in dem ganzen Aktionismus leider noch kaum Lösungen. Hören wir auf, Mobilität neu zu erfinden, bevor wir nicht die vorhandenen Ressourcen nutzen. Wir brauchen nicht mehr Angebote. Wir müssen uns auf die optimale Auslastung konzentrieren.“

„Gemeinsam Fahren“ ist der Schlüssel für viele Herausforderungen der Mobilität. Wie konträr sich ÖPNV und PKW-Verkehr verhalten, zeigt sich in der Betrachtung der Verkehrswegekapazität gegenüber der Belegungskapazität. Tatsächlich machen sich die Wenigsten darüber Gedanken, wie man die freien Plätze in PKWs besetzt bekommt. Mit anderen Partnern aus der Branche wird gerade der Bundesverband Mitfahren e.V. gegründet. Ziel der meisten Gründungsmitglieder ist die Vernetzung der Angebote, um Mitfahren attraktiver zu gestalten.

„Mein Ziel ist die Optimierung des Systems. Wenn der Autofahrer seine Strecken nicht mehr aktiv und vorab in Mitfahrportalen freigeben muss, sondern seine gesamte Fahrleistung immer und zu jeder Zeit zur Verfügung stellen kann, erhöhen wir das Mitnahmepotential um ein Vielfaches. Troodle macht sich das zu Nutze und revitalisiert damit das Trampen, App-unterstützt mit dem Plus an Sicherheit und Flexibilität“.

Auch die Mitfahrdienste leiden unter den Corona-Bedingungen. Für einige auch ein Grund sich mit der Branche darüber auszutauschen und sich zu vernetzen, um letztendlich gestärkt aus der Krise zu kommen. Eine Verständigung besteht bereits über den Aufbau einer gemeinsamen Schnittstelle, um Nutzern die Suche von Mitfahrangeboten attraktiver zu gestalten. Desweitern erhofft sich der Verband mehr Gehör in der Politik und den Akteuren der Mobilitätswirtschaft.

„Letztendlich hat „Gemeinsames Fahren“ ein gewaltiges Potential für klimafreundliche Mobilität und kommt dabei ganz ohne Infrastrukturanpassungen und Nötigungsaktionismus aus.“

Ca. 60 Portale gibt es allein in Deutschland, mehr oder minder differenziert und spezialisiert auf Pendlerfahrten, kurz und lange Strecken, in urbanen und ländlichen Regionen. Da muss nicht jeder alles neu erfinden. So kann der Verband gemeinsame Projekte im Bereich Forschung und Wissenschaft initiieren und sich gegenseitig mit Fachkompetenz beraten und unterstützen.

„Das Klima bei unseren Online-Meetings – fast jeden Freitag – ist äußerst kollegial und wird in Kürze zur Vereinseintragung führen.“

Weitere Interessierte sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen. Unter den Gründungsmitgliedern befinden sich derzeit namhafte Mitfahrdienste, Vertriebler, Programmierer, Konzeptentwickler, Interessierte und ein Autohersteller, der in sein solarbetriebenes Fahrzeug ein Mitnahmesystem integrieren wird.

„Wir von Troodle freuen uns auf eine bereichernde und befruchtende Zusammenarbeit mit dem Verband und seinen Mitgliedern.“

Mitfahren wird damit seinem Nischendasein entkommen und dem Potential gerecht, einen wesentlichen Teil zur klimafreundlichen Mobilität beizutragen.

Wieso wir ein neues Verständnis von Kapazität im motorisierten Individualverkehr (Pkw) brauchen

„Bei einer Kapazitätsbetrachtung wäre es daher sinnvoll, nicht nur die Kapazität der Straße zu betrachten, sondern auch die Beförderungskapazität und Auslastung der dort fahrenden Fahrzeuge mit einzubeziehen. Die Notwendigkeit, Fläche und finanzielle Mitteln einzusetzen, kann somit vermieden werden.
Über das Vermitteln von Beförderungskapazität ist ein hohes Maß an Mobilität bei geringerer Verkehrsmenge und niedrigeren externen Kosten möglich. Diese Kapazität gilt es nutzbar zu machen. Die derzeitige Verschwendung von Beförderungsoptionen werden wir uns mittelfristig aus sozialen, energetischen und ökologischen Gründen nicht leisten können.“ Martin Randelhoff

Wieso wir ein neues Verständnis von Kapazität im motorisierten Individualverkehr (Pkw) brauchen https://zukunft-mobilitaet.net/162456/analyse/pkw-kapazitaet-fahrzeugauslastung-ridesharing-effizienz/ via @zukunftmobil @Frorider

Foto: Markus Tacker @ Flickr – CC BY-ND 2.0

GEMEINSAMES FAHREN ist der effektivste Hebel für klimafreundliche Mobilität

3,3 Mrd. Kilometer bewegen wir uns in Deutschland am Tag, davon 2,5 Mrd. mit einem Anteil von 75% im PKW. Werden alle geplanten Vorhaben im Bereich ÖPNV, der Bahn und dem Radverkehr bis 2030 umgesetzt, bleibt der PKW-Anteil bei knapp 60% und damit nach wie vor eine Belastung.

Den gleichen Effekt erreicht man durch die Erhöhung des Belegungsgrads im PKW von derzeit 1,4 auf nur 1,8 Personen. Bei einer Belegungsrate von 2,4 bis 2030 reduziert sich der PKW-Anteil auf den Straßen um 62,5% und übertrifft damit alle anderen Bemühungen zur Verkehrswende bei weitem.

GEMEINSAMES FAHREN ist der effektivste Hebel für klimafreundliche Mobilität und Verkehrsreduzierung, übrigens ganz ohne aufs Autofahren zu verzichten. Hierfür benötigen wir eine Mobilitätsplattform die das klassische System der Mitfahrzentrale und „digitales Trampen“ im fließenden Verkehr vereint, als Service-Portal über alle Mobilitätsformen informiert und über seine Community Reichweite und gesellschaftliche Akzeptanz erhält.

Das MetaMitfahrPort als Verband für organisiertes Mitfahren und Fahrgemeinschaften arbeitet hierfür mit seinen Mitgliedern an einer vernetzen Lösung. Auch Troodle gestaltet dieses Vorhaben mit seinem Mobilitätskonzept mit.

P.S. bei den genannten Zahlen ist der Corona-Effekt noch nicht eingerechnet. Da es alle Bereiche betrifft, werden sich die Verhältnisse ähneln.

Umfrage: 17 % der Autofahrer sind bereit, andere mitzunehmen, um etwas Gutes für die Mitmenschen und das Klima zu tun

 

Laut repräsentativen YouGov-Umfragen ist eine Mehrheit der Deutschen gewillt, ihren Lebensstil zu Gunsten des Klimaschutzes zu ändern. Und ebenfalls mehr als die Hälfte (55 Prozent) denkt, dass die Senkung des CO2-Ausstoßes im Kampf gegen die Erderwärmung im Mittelpunkt stehen sollte. Auch zum Verzicht ist jeder zweite bereit: Immerhin 56 Prozent würden sogar das Auto in Innenstädten stehen lassen.

Die Mobilitätsplattform Troodle, die mit ihrer App spontanes und sicheres gemeinsames Fahren zum Aufbau einer neuen sozialen und klimafreundlichen Mobilitätskultur organisiert, hat in einer Online-Umfrage auf Twitter untersucht, was Autofahrer motiviert, andere mitzunehmen.

6,6 Millionen Fahrer können einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne auf das Auto zu verzichten

Zwar sind demnach 45 % generell nicht dazu bereit die freien Plätze in ihrem Fahrzeug zu teilen, aber mehr als die Hälfte spricht sich für gemeinsames Fahren aus: Für 38 % geht es darum, die Fahrtkosten zu teilen und immerhin 17 % sind bereit, andere mitzunehmen, um etwas Gutes für die Mitmenschen, das Klima und letztendlich für sich selbst zu tun.

Damit zählt rund jeder sechste der 39 Millionen Fahrer von Kraftfahrzeugen in Deutschland zu der Zielgruppe, die Troodle mit seiner App für einfaches, sicheres, spontanes, günstiges, flexibles sowie umwelt- und klimafreundliches gemeinsames Fahren anspricht: Wenn es gelingt, dass diese rund 6,6 Millionen Fahrer gemeinsam mit anderen unterwegs sind und damit der Belegungsgrad im Auto von derzeit ca. 1,2 Personen steigt, hat das sowohl einen beträchtlichen Effekt auf den CO2-Ausstoß als auch auf die Verkehrsdichte – ohne auf das eigene Auto zu verzichten!

Troodle auf dem startup bw Summit 2019 – Facettenreiche Gründerszene präsentierte sich auf der Landesmesse Stuttgart

Facettenreiche Gründerszene präsentierte sich auf der Landesmesse Stuttgart

Über 380 Start-ups aus Baden-Württemberg und internationalen Partnerregionen präsentierten am 1. Februar 2019 auf der Landesmesse Stuttgart beim startup bw Summit 2019 die beeindruckende Fülle und Vielfalt junger innovativer Unternehmen aus dem „Ländle“.

Die Bandbreite der Innovationen, allein aus der Region Neckar-Alb, reichte von virtual Reality über Biotechnologie und digitalisierte Personalberatung bis hin zu intelligenter Sportbekleidung. Ein elektrischer Hightech-Rollator und eine App, die jeden mit dem Fahrrad gefahrenen Kilometer erfasst und finanziell belohnt, sind zwei Beispiele für neue Mobilitätsideen aus Baden-Württemberg.

Die Troodle Mobility Solution GmbH war zu Gast am Stand des ESA-BIC Reutlingen, den Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, am Vormittag besuchten.

Troodle-App sorgt für mehr Mobilität und weniger Verkehr

Geschäftsführer Bernd Sailer nutzte die günstige Gelegenheit und erklärte dem Ministerpräsidenten, dass Troodle eine App für gemeinsames Autofahren entwickelt, die mehr individuelle Mobilität ermöglicht und gleichzeitig das Verkehrsaufkommen reduziert.

Das Troodle-Team nutzte den Summit zum aktiven Austausch mit anderen Gründern und Experten über Marketing und Fördermöglichkeiten sowie mit Blick auf mögliche Kooperationen. Besonders erfreut zeigten sich die die Troodle-Mitstreiter über das durchweg positive Feedback zum Mobilitätssystem des Unternehmens, dessen App im Frühjahr in zwei Feldversuchen in Reutlingen und Gerlingen getestet werden soll.

Bild „Handschlag Kretschmann – Sailer“

Troodle-Geschäftsführer Bernd Sailer kündigte dem Ministerpräsidenten eine App an, mit der das Verkehrsaufkommen deutlich reduziert und die Mobilität gleichzeitig signifikant gesteigert werden kann.

Analyse zum Bahnstreik: Verbraucher wechseln auf Mitfahrgelegenheiten

DGAP-Media / 10.12.2018 / 16:25

Reiseplattform fromAtoB untersucht Buchungsverhalten der Deutschen während des Bahnstreiks

  • Suche nach alternativen Reisemöglichkeiten um 40 Prozent gestiegen
  • Bedarf bei Mitfahrgelegenheiten steigt um 155 Prozent
  • In Nordrhein-Westfalen werden die meisten Alternativen in Bonn gesucht
  • Der heutige Bahnstreik hat diverse Pendler auf alternative Transportmöglichkeiten umsteigen lassen.

Wie die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) berichtet, waren insbesondere Mitfahrgelegenheiten gefragt. Dafür wurden zehntausende Buchungsanfragen zu Flügen, Fernbussen und Fahrgemeinschaften ausgewertet.   Demzufolge sind die Suchen für Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten im Vergleich zur Vorwoche um bis zu 40 Prozent gestiegen. Die Mitfahrgelegenheiten verzeichneten dabei mit 155 Prozent den deutlichsten Zuwachs. Zugleich hat auch das Angebot an verfügbaren Fahrten deutlich zugenommen. Allerdings  hat nur die Hälfte der Suchenden eine passende Strecke gefunden. Bei den weiteren Alternativen – wie Fernbussen (9 Prozent) und Flügen (3 Prozent) – haben sich die Suchanfragen indes nur leicht erhöht.   Nachdem die gestrige Streikankündigung den Fokus auf Nordrhein-Westfalen legte, ist im bevölkerungsreichsten Bundesland der Bedarf an Transportalternativen am stärksten in Bonn gestiegen: Im Vergleich zur Vorwoche liegt der Zuwachs hier bei 48 Prozent. Deutlich geringer ist der Anstieg mit 18 Prozent in Düsseldorf ausgefallen. Dahinter folgt Essen mit 16 Prozent. Deutlich weniger Alternativen werden in Köln und Dortmund gesucht: Die Suchanfragen erhöhten sich um 6 bzw. 2 Prozent.  

Gunnar Berning, Gründer und Geschäftsführer von fromAtoB, zu den Ergebnisse: „Während des bundesweiten Bahnstreiks sind vor allem Pendler auf schnelle Alternativen angewiesen. Wie unsere Daten zeigen, stellen die Deutschen sich dem Durcheinander gemeinsam und schließen sich in Fahrgemeinschaften zusammen, um von A nach B zu gelangen. Hier wird jedoch auch klar, dass der Bedarf deutlich höher ausfällt als das Angebot. Nur die Hälfte der Suchenden konnte eine passende Verbindung finden. Das zeigt, dass wir hierzulande nicht ausreichend auf solche Ausfälle vorbereitet sind. Bei zukünftigen Streiks sollten demnach noch mehr Autofahrer die Notlage anderer Reisende erkennen und eine Mitfahrgelegenheit zur Verfügung stellen. Das schont nicht nur die Nerven sondern letztlich auch die Umwelt.“

Über fromAtoB fromAtoB (www.fromAtoB.de) ist die führende Online-Vergleichs- und Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Anstatt als Nutzer die Verbindungen und Preise auf verschiedenen Webseiten mühsam zu vergleichen, übernimmt fromAtoB die Abfrage aller verfügbaren Verkehrsmittel in Echtzeit und bereitet diese übersichtlich auf – sortiert nach Kriterien wie günstigster Preis oder kürzeste Reisedauer. Bei Bahn- und vielen Fernbusverbindungen kann der Kunde den Vorteil der direkten Buchung nutzen und sein Ticket über die Website oder App von fromAtoB kaufen – einfach, schnell und kostenlos. Unsere Vision: Den ultimativen Weg von A nach B gestalten, individuell maßgeschneidert für jeden Reisenden. Und das kommt an! Mit einer Bewertung von 4,78 Sternen bei Trusted Shops etwa zeigen uns unsere Kunden, dass wir auf dem richtigen Weg sind.  

Ende der Pressemitteilung

Emittent/Herausgeber: Pinion Digital GmbH

10.12.2018 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP – ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Troodle will Einsatz seines Mobilitätssystems im Synergiepark Vaihingen-Möhringen simulieren

Mit unserem Mobilitätssystem wollen wir die Verkehrsdichte auf überlasteten Stecken reduzieren und gleichzeitig für mehr Mobilität auf dem Land sorgen. Soweit unsere Vorstellungen. Doch ist es auch möglich, mit unserem Angebot ein ganzes Gewerbegebiet, beispielsweise den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen mit prognostizierten 40.000 Beschäftigten, wirkungsvoll vom PKW-Verkehr zu entlasten?

Alle beim BMM-Workshop Synergiepark vorgestellten Mobilitätskonzepte klagen nach einer hohen Registrierungsrate bei den jeweiligen Mobilitäts-Apps über eine sehr geringe Nutzung. Sämtliche präsentierten Modelle („TwoGo“ von SAP; „SPLT“ von Bosch; Mitfahr|DE|Zentrale; fahrgemeinschaft.de) verfolgen den Ansatz der klassischen Mitfahrzentrale.

Mobilität ohne Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt

Vor Beginn einer Fahrt, müssen Fahrer und Mitfahrer ihre Tour in der App veröffentlichen und in Kontakt treten. Die Autofahrer müssen sich vor Fahrtantritt festlegen. Das geht heute, vor allem bei Bürojobs, kaum noch! Mitarbeiter kommen mit ihren eigenen Fahrzeugen, um wirklich mobil und damit frei zu sein. Das System von Troodle erfordert keine Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt! Unser Ziel ist es, mit unserem flexiblen Angebot on demand mit direkter Einbindung der Unternehmen im Synergiepark den Nutzerkreis für eine effektive Mobilitäts-App deutlich zu erhöhen. Um den Dialog mit dem ITS aufrechtzuhalten, wollen wir die Troodle-App in Kürze einer Simulation unterziehen und zunächst 10 % der Beschäftigten zum gemeinsamen Fahren bewegen.

 

IST-Dialog zur Mobilität: Tragfähiges Verkehrskonzept für den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen gesucht

Bis 2030 wird der PKW Verkehr in der Region Stuttgart um 15 % wachsen und der LKW-Verkehr um 30% zulegen. Mit dieser Prognose eröffnete Prof. Dr.-Ing. Günter Sabow den IST-Dialog zur Mobilität im Synergiepark Vaihingen-Möhringen. Eine noch extremere Situation kommt auf den Synergiepark zu, das auf 120 Hektar Fläche, größte Gewerbegebiet Stuttgarts. 600 ansässige Unternehmen und Institutionen beschäftigen mehr als 20.000 Mitarbeiter. Nun kommen noch Daimler und die Allianz mit weiteren 8.000 Arbeitsplätzen hinzu. Die Stadt rechnet mittelfristig mit insgesamt 40.000 Beschäftigten.

Schon heute ist die Verkehrsdichte in Stoßzeiten nicht mehr tragbar und die Parkplatzsituation katastrophal. Im Vorfeld der Ansiedlung der beiden Großkonzerne lud die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg, Connected e.V. in den Räumen des Regierungspräsidiums Stuttgart Referat 4 Verkehr und Straßenwesen am 30. November 2018 zum Thema, „Mobilitätsangebote für Berufspendler“ ein.

Obwohl über 50% der Beschäftigten des Synergieparks den ÖPNV nutzen, reichen das Parkplatzangebot der Betriebe und die öffentlichen Stellflächen bei weitem nicht aus. Zudem macht das Baurecht den beiden Konzernen enge Vorgaben, was den Bau von Parkplätzen angeht. Beschäftigte sollen von Anfang an den ÖPNV nutzen. Auch die vom Regierungspräsidium vorgestellten Baumaßnahmen, werden die Verkehrssituation in dieser Region nicht entscheidend verbessern.

Anreize für Mobilität per App erforderlich

Einige Unternehmen, zum Beispiel Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH mit über 400 Beschäftigten im Synergiepark, testen Angebote wie beispielsweise die Mobilitäts-APP von SAP „TwoGo“. Sie erreichte zwar rasch eine hohe Registrierungsrate, die Nutzung brachte aber bis jetzt nicht den gewünschten Erfolg.

Sinnvoller wäre hier eine gemeinsame Aktion vieler Unternehmen. Hier versprach die Bosch Mobility Service GmbH mit ihrem Angebot „move BW“ ein weiterentwickeltes Angebot, um die optimale Fortbewegung per ÖPNV oder MIV zu gewährleisten. In diesem Kontext stellten auch die Mitfahr|DE|Zentrale und fahrgemeinschaft.de ihre Ansätze vor. Bei allen Angeboten stellt sich immer wieder die Frage, wie Mitarbeiter motivierte werden können, diese Angebote regelmäßig zu nutzen. Das SPLT-Konzept, ebenfalls von der Robert Bosch GmbH, will die Mitarbeiter durch Gratifikationen motivieren. Bis die Vorteile für das Gemeinwohl überzeugen, müssen demnach geldwerte Anreize eingesetzt werden. Der Kulturwandel in diese Richtung scheint sich noch sehr träge zu vollziehen.

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