• +49 7121 750080
  • kontakt@troodle.me

Monatsarchiv November 2018

Troodle sieht sich nach „Ideenkonferenz zur Mobilität“ bestätigt!

Laut Dr. Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft hat die Mobilität ein extremes Auslastungsproblem: Aus diesem Grund fordert er mehr Kreativität im Bereich „mobility as a service“ (MaaS).

Die Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln sind begrenzt, die Plätze in fahrenden PKWs hingegen im Vergleich nahezu unerschöpflich. Diese zu nutzen, wäre kurzfristig wirkungsvoller, als alle anderen Lösungsansätze.

Mit der Umsetzung unserer „Troodle“-App sehen wir unserer Vorhaben absolut bestätigt. Wir kennen unsere größte Herausforderung: Rasch eine beachtliche Zahl von Nutzern zu gewinnen. Hierzu kann die Politik einen wesentlichen Beitrag leisten. Mehrmals wurde auf der Ideenkonferenz eine global funktionierende Mitfahr-App gefordert, deren Plattform vom Verkehrsministerium gefördert werden soll.

Here we are!

Wir arbeiten derzeit an der Lösung und unterscheiden uns dabei in wesentlichen Aspekten von allen anderen Ridesharing-Anbietern: Wir sind die einzigen, die die mobile Freiheit nicht einschränken. Das Eintragen eines Mitnahmeangebots bei einer Mitfahrzentrale im Voraus zerstört z.B. die grundlegende Eigenschaft des Autofahrens: Individualität und Unabhängigkeit! Mitfahrer schränken ihre mobile Freiheit noch extremer ein: Platzt eine Verbindung, gibt es keinen spontanen Ersatz.

Troodle ist das einzige Mobilitätssystem, das die maximale Freiheit aller Nutzer erhält: Fahrer und Mitfahrer werden unmittelbar vor Zustandekommen einer gemeinsamen und spontanen Fahrt mit Informationen versorgt. Die Abstimmung übernimmt komplett die App – und das in Echtzeit.  Der Fahrer hat dennoch jederzeit die Freiheit, jemanden mitzunehmen oder einfach vorbeizufahren.

Unser System kommt ohne Anpassungen der gegenwärtigen Infrastruktur aus und ist deshalb sofort einsatzfähig. Durch die Nutzung der freien Plätze in allen fahrenden Autos, entsteht das größte Mobilitätssystem. Es ist in der Lage, den Verkehr auf überlasteten Stecken und in Städten zu reduzieren und gleichzeitig die Mobilität auf dem Land zu steigern. „Troodlen“ ist immer und überall möglich, auf kurzen und langen Strecken!

Dr. Thomas Sauter-Servaes äußerte Zweifel an der Motivation von Autofahrern, fremde Menschen mitzunehmen. Diese Annahme teilen wir nicht. Wir bieten Menschen, die sich über die App kennenlernen, die Möglichkeit, bewusst ökologisch und sozial zu Handeln. Dieses Potenzial ist nicht zu unterschätzen!

Sehr geehrter Herr Minister Hermann, wir sind bereit und freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch.

verWegen – Ideenkonferenz zur nachhaltigen Mobilität

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg bot im Rahmen seiner „Ideenschmiede digitale Mobilität“ Mitgestaltern, Querdenkern, Pionieren, Interessierten und Experten am 14. November 2018 in den Wagenhallen in Stuttgart einen interaktiven Rahmen zum Dialog und zur Inspiration.

Vielen geht es in Sachen digitale und nachhaltige Mobilität nicht schnell genug: Sie fordern nach der Ideenschmiede von der Politik entsprechende Weichenstellungen und Taten.

Verkehrsminister Winfried Hermann warnt jedoch vor einer unreflektierten Nutzung neuer Technologien und Angebote. Autonomes Fahren beispielsweise könne die Verkehrsdichte erhöhen und den Belegungsgrad der Fahrzeuge auf unter eine Person bringen. Das wäre das falsche Signal. Beim heutigen Stand der Besteuerung würden dem Staat zudem 50 Milliarden Euro Einnahmen fehlen. Auch hier müsse kreativ umgestaltet werden.

Dr. Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft wies darauf hin, dass die Mobilität kein Nutzungsproblem, sondern ein Auslastungsproblem habe. Berliner z.B. bewegen ihr Auto im Schnitt 35 Minuten pro Tag. Ein Drittel dieser Zeit benötigen sie allein für die Parkplatzsuche.

Mobilität als Dienstleistung

Die Zukunft sieht er im Bereich „Mobility as a Service (MaaS)“. So sollen künftig nicht mehr nur Fahrzeuge sondern auch Sitzplätze vermarktet werden. Der Wille zum Ridesharing müsse jedoch erst noch geweckt werden. Hier sieht Dr. Sauter-Servaes die Politik als überzeugende Kraft in der Pflicht. Denkbar wäre auch die Umsetzung einer Mitfahr-App unter staatlicher Führung. Auf diese Weise wäre auch der Datenfluss besser kontrollierbar und das Data-Mining würde nicht allein den Global Champions überlassen werden.

verWegen und kreativ ging es in den „Schwarzmarkt“ der Veranstaltung. Projektvorstellungen, Diskussionsrunden, ein PowerPoint-Karaoke und vieles mehr forderten alle Besucher zur aktiven Teilnahme auf. Konfrontiert mit allen Fragen zur Mobilität bot der Schwarzmarkt den Teilnehmern die passenden Rahmenbedingungen zum Austausch und für neue Erkenntnisse.

Fazit: Eine gelungene und wichtige Veranstaltung, die einen Dialog in Gang gebracht hat, der unbedingt weitergeführt werden muss.

Zur Werkzeugleiste springen