Monatsarchiv Februar 2018

Senioren trampen wieder, vor allem auf dem Land!

Der RĂŒckzug des ÖPNV aus lĂ€ndlichen Regionen fördert vielerorts die Einrichtung so genannter MitfahrbĂ€nke. Diese stehen zentral an markanten Stellen: Im Ortszentrum, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt. Personen, die darauf Platz nehmen, zeigen den Autofahrern, dass sie ein StĂŒck mitgenommen werden wollen. Mit Klappschildern, statt auf Pappdeckeln signalisieren die “neuen Tramper“, wo es hingehen soll.

 

Mehr MobilitĂ€t fĂŒr Ă€ltere Menschen

Ziel der EinfĂŒhrung von MitfahrbĂ€nken ist es, vor allem Ă€lteren Menschen eine einfache Art der MobilitĂ€t zu bieten und den Wegfall von ÖPNV-Strecken auszugleichen.

Mittlerweile gibt es in zahlreichen Orten Deutschlands MitfahrbĂ€nke. Ihr großer Pluspunkt gegenĂŒber dem herkömmlichen Trampen ist die Einbindung in das regionale Gemeinwohl als neue Form der Nachbarschaftshilfe.

TatsÀchlich zeigt sich, dass Senioren diese Art der Mitfahrgelegenheit sehr gerne nutzen. Sie erweitern dadurch ihren MobilitÀtsradius, um schnell mal Freunde und Bekannte zu besuchen, im Nachbarort einzukaufen oder sonstige Besorgungen zu machen.

Mit der Troodle-App wird das noch einfacher: Sie bringt Autofahrer und Mitfahrer direkt und ohne Wartezeiten am gewĂŒnschten Ort zusammen und macht MobilitĂ€t fĂŒr Senioren noch flexibler.

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

Unter dem Begriff „Ride Sharing“ werden Möglichkeiten und Dienste zusammengefasst, die Personen in einem gemeinsam genutzten Fahrzeug von einem zum anderen Ort bringen. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise die private Mitnahme von Kollegen zur Arbeit und der Nachbarskinder in die Schule als gewerbliche Angebote zum Buchen von Mitfahrgelegenheiten ĂŒber Onlineportale oder taxiĂ€hnliche Dienste wie „Uber“ und Co.

Ziel dieser Dienste ist es, die Auslastung von Fahrzeugen zu erhöhen und Emissionen zu reduzieren. Gewerbliche Anbieter locken mit VergĂŒtungen fĂŒr den Fahrer. So können Fahrtkosten verringert und der organisatorische Aufwand ausgeglichen werden.

Troodle ist auch eine Form des Ride-Sharing. Es orientiert sich am System des „Trampens“! Leider ist diese Tradition des Reisens aufgrund bekannter Vorbehalte faktisch nicht mehr existent. Troodle hat sich die Revitalisierung des Trampens zur Aufgabe gemacht. Über eine Smartphone-App erhalten Fahrer und Mitreisende frĂŒhzeitig Informationen ĂŒber Fahrziele und Profilbewertungen. Fahrer und Mitfahrer treffen vorab keine Vereinbarungen. Die optimale Verbindung organisiert die Troodle-App in Echtzeit. Mit diesem einzigartigen System macht Troodle gemeinsames Fahren möglich.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen und die digitalisierte, zeitgemĂ€ĂŸe Variante von Troodle von Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften?

Traditionelles Trampen
Mitfahrgelegenheiten / Fahrgemeinschaften
Keine Planung und Organisation erforderlich. Organisatorischer Aufwand ist fĂŒr den Fahrer und Mitfahrer sehr hoch!
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Mitfahren geht nur zu einem vom Fahrer vorgegebenen Zeitpunkt.
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Mitfahren geht nur an einem vom Fahrer vorgegebenen Abfahrtsort. Zum Abfahrtsort bzw. am Ende der Fahrt mĂŒssen evtl. weitere Verkehrsmittel genutzt und geplant werden.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen.
Mitfahrzentralen verlangen i.d.R. eine VermittlungsgebĂŒhr. ZusĂ€tzlich erhĂ€lt der Fahrer anteilige Fahrtkosten.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch Bewertungssysteme und zusÀtzlichen Versicherungsschutz werden gebuchte Mitfahrgelegenheiten i.d.R. als relativ sicher angesehen.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Die Fahrzeit der Mitnahmegelegenheit ist verkehrsabhÀngig kalkulierbar.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen von Troodle?

Traditionelles Trampen
Ride Sharing mit Troodle
Keine Planung und Organisation erforderlich. keine Planung und Organisation erforderlich. ZusÀtzlich optimiert Troodle das Vorankommen bis zum Ziel.
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. „Troodeln“ist jederzeit möglich!
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. ZusĂ€tzlich hilft Troodle bei der Optimierung der Mitnahmestellen.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Troodle verlangt 3 Cent pro Kilometer vom Mitfaher. Davon erhĂ€lt der Fahrer 1 Cent als Dankeschön. 2 Cent finanzieren den Mehrwert von Troodle gegenĂŒber dem herkömmlichen Trampen.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch die Mitgliedschaft in der Troodle-Community, das Bewertungssystem und zusÀtzlichen Versicherungsschutz ist Trampen mit Troodle sicher.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Troodle verringert Wartezeiten und macht die Reisezeit kalkulierbar.

 

 

Vom Trampen zum Ride Sharing: Individuelle MobilitÀt neu definiert

Trampen ist alt

Die in der Regel kostenlose Mitreise in einem fremden Kraftfahrzeug war in Deutschland bereits in den 1920er Jahren bekannt. In den 1960er und 1970er Jahren war das Trampen, die Fahrt per Anhalter, in vielen LĂ€ndern als preisgĂŒnstige Möglichkeit des Reisens besonders weit verbreitet, vor allem unter jungen Menschen.

Trampen ist einfach

Der Anhalter signalisiert seinen Mitfahrwunsch am Straßenrand in der Regel durch einen nach oben gestreckten Daumen oder ein beschriftetes Schild mit dem Reiseziel In den Niederlanden gibt es z.B. spezielle, durch Schilder ausgewiesene Stellen fĂŒr Tramper, die mit einer Haltebucht versehen sind und so problemloses Halten ermöglichen.

Das „klassische“ Trampen wird zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nĂ€chstgelegene Stadt, noch immer hĂ€ufig genutzt. Das neue Trampen mit Troodle greift das auf und sorgt fĂŒr die erforderliche Sicherheit: Die Smartphone-App versorgt Mitfahrer und Fahrer frĂŒhzeitig mit Informationen ĂŒber Fahrtziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen.

Trampen ist nicht out, sondern Teil der Share Economy

Die Zahl der Tramper an Autobahnen und Fernstraßen scheint insbesondere seit der zweiten HĂ€lfte der 1990er Jahre stark zurĂŒckgegangen zu sein, obwohl das Trampen zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nĂ€chstgelegene Stadt, noch immer hĂ€ufig genutzt wird.

Einen neuen Wachstumsmarkt mit vernetzter MobilitĂ€t eröffnet das „Ride Sharing“ – mit Online-Diensten und Apps. Bis 2022 soll die Zahl der Nutzer von Ride Sharing weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen steigen (Quelle: Statistisches Bundesamt; Statista).

Solche Angebote wenden sich an Menschen mit gleichem Fahrziel oder Menschen, die spontan eine Fahrt buchen möchten. Troodle bringt sie zusammen.

Ride Sharing ist sauber und spart Ressourcen

Da Ride Sharing nur geringfĂŒgig zusĂ€tzliche Abgase erzeugt, ist diese Form des Reisens sehr umweltfreundlich. Durch das Ride Sharing werden vorhandene KapazitĂ€ten besser genutzt. Wenn in allen Autos alle SitzplĂ€tze gefĂŒllt wĂ€ren, wĂ€re die Zahl der Autos auf den Straßen deutlich geringer. Die Fahrzeuge, die genutzt werden, fahren in der Regel ohnehin.

Troodle ist sicher

Troodle greift die Eigenschaften des traditionellen Trampens, sorgt fĂŒr die erforderliche Sicherheit fĂŒr Fahrer und Mitfahrer, und bringt sie auf Augenhöhe zusammen. Die Smartphone-App versorgt beide frĂŒhzeitig mit Informationen ĂŒber Fahrziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen. Wartezeiten verkĂŒrzen sich fĂŒr Reisende erheblich und die Fahrzeiten werden kalkulierbarer.

Das Bewertungssystem, zentrales Element der Troodle-App, fördert gegenseitiges Vertrauen. DarĂŒber hinaus profitieren alle Nutzer vom einzigartigen Sicherheitssystem. Dieses umfasst einen erweiterten Versicherungsschutz fĂŒr alle und ein stĂ€ndig erreichbares Notfallteam.

Besonders fĂŒr jĂŒngere Leute und Vielfahrer wird immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst sind sie deshalb nicht mehr wĂ€hlerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise - Smart Mobility genannt.

Smart Mobility: Zahlungsbereitschaft fĂŒr MobilitĂ€ts-Dienstleitungen wĂ€chst

Neben öffentlichen Transportanbietern bringen sich Autobauer und Internetgiganten im Rennen um digitale Dienstleistungen fĂŒr Reisende in Position. Sie alle wollen sich mit Services fĂŒr die Reiseabwicklung und Zusatzleistungen unterwegs unentbehrlich machen.

Dank der stark wachsenden Zahlungsbereitschaft in SchlĂŒssellĂ€ndern wie China, den USA und Deutschland entsteht ein neuer Milliardenmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in der zweiten Ausgabe ihrer internationalen MobilitĂ€tsstudie „Mobility 2040: The Quest for Smart Mobility“.

Beim Kampf um die globale Vorherrschaft gelte es, die wachsenden AnsprĂŒche der Kunden schnell zu erfĂŒllen. So gewinnen auch Extras wie Finanztransaktionen, E-Commerce, Bildung und Unterhaltung an Wert. Anbieter mĂŒssten umdenken: Wer sich als Plattform durchsetzen will, dĂŒrfe nicht davor zurĂŒckschrecken, auch die Konkurrenz zu empfehlen – wenn sie schneller oder gĂŒnstiger ist.

 

Umdenken in Sachen MobilitÀt

Die Beziehung zum eigenen Auto sei fĂŒr viele noch hoch emotional. Umsteigen auf Bus oder Bahn sei kaum vorstellbar. Gerade der Dienstwagen sie fĂŒr manche mehr Prestigeobjekt als Fortbewegungsmittel. Zunehmend löse sich allerdings die enge Verbindung zum eigenen Auto. Besonders jĂŒngere Leute und Vielfahrer, die mit vollem Terminkalender quer durch die Republik unterwegs sind, denken laut Studie um.

FĂŒr sie werde immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst seien sie deshalb nicht mehr wĂ€hlerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise – Smart Mobility genannt.

 

Personalisierte MobilitĂ€tslösungen fĂŒr GeschĂ€ftsreisen und Freizeit

Welcher lukrative Milliardenmarkt hier entsteht, skizziert die Studie der Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit 7.500 Reisende wurden nach ihren PrĂ€ferenzen befragt, davon rund ein FĂŒnftel in Deutschland.

„Besonders GeschĂ€ftsreisende erwarten personalisierte MobilitĂ€tslösungen von TĂŒr zu TĂŒr, die unterschiedliche Verkehrsmittel flexibel kombinieren“, sagt Joris D’IncĂ , Partner bei Oliver Wyman und Autor der Studie.

„Aber auch bei denjenigen, die in der Freizeit unterwegs sind, wird eine wachsende Nachfrage nach smarten MobilitĂ€tsangeboten entlang der gesamten Reisekette sichtbar – von Planung und Bezahlung ĂŒber Echtzeit-Informationen unterwegs bis hin zum Feedback, wenn das Ziel erreicht ist.“

 

Weichen fĂŒr Smart Mobility werden jetzt gestellt

Die Oliver Wyman-Experten blicken weit in die Zukunft: Auf 200 Milliarden Euro taxieren sie das globale Marktpotenzial fĂŒr Smart Mobility im Jahr 2040 – vier Milliarden davon in Deutschland. Dennoch dĂŒrften Unternehmen keine Zeit verlieren, wenn sie erfolgreich mitmischen wollen.

„Die Weichen fĂŒr den kĂŒnftigen Erfolg bei Smart Mobility werden jetzt gestellt“, sagt D’IncĂ .

 

Zahlungs- und Wechselbereitschaft wÀchst

International wie auch in Deutschland belegt die Studie eine hohe Akzeptanz von intelligenter MobilitĂ€t. Über 80 Prozent der befragten Autofahrer Ă€ußern hierzulande die Bereitschaft, ihre Reisegewohnheiten zu Ă€ndern, um mithilfe smarter Dienstleistungen andere Verkehrsmittel zu nutzen.

Auch in entgegengesetzter Richtung steigt die Wechselbereitschaft. Ebenfalls rund 80 Prozent der Nutzer des öffentlichen Verkehrs zeigen sich offen dafĂŒr, auf das Auto umzusteigen – smarte Dienstleistungen fĂŒr die Reise vorausgesetzt.

 

Wachsende Aufgeschlossenheit fĂŒr kostenpflichtige Dienstleistungen

GrundsĂ€tzlich beobachten die Berater eine wachsende Bereitschaft, fĂŒr die neuen Dienstleistungen rund um die Organisation der Reise zu bezahlen. Dabei ergeben sich im LĂ€ndervergleich deutliche Unterschiede.

So sagen 97 Prozent der Chinesen, dass sie auch kostenpflichtige Services nutzen wĂŒrden – aber erst 77 Prozent der Deutschen. „Die Aufgeschlossenheit der EuropĂ€er und Amerikaner wird sich auf diesem Gebiet noch weiter erhöhen“, sagt Sebastian Schambach, Berater bei Oliver Wyman und Co-Autor der Studie.

„Das grĂ¶ĂŸte Potenzial liegt in den Zusatzservices“, sagt D’IncĂ . „Einem Anbieter muss es gelingen, ein Ökosystem aufzubauen und sich unentbehrlich zu machen.“

Vorbilder dafĂŒr seien Google bei Suchmaschinen oder Facebook bei sozialen Netzwerken. Heute gibt es mit Plattformen wie Quixxit (DB), Moovel (Daimler) oder MOIA (Stadt Hamburg) in Deutschland eine Vielzahl an Anbietern und Apps – doch niemand dominiert den Markt.

Die Berater erwarten einen Konsolidierungsprozess, an dessen Ende wenige globale Anbieter den Markt beherrschen.

 

Anbieter noch weit entfernt von lĂ€nderĂŒbergreifenden All-inclusive-Dienstleistungen

„Wir sind ĂŒberzeugt, dass es vorher zu qualifizierten Partnerschaften kommt“, so D’IncĂ .

Von der lĂ€nderĂŒbergreifenden All-inclusive-Dienstleistung fĂŒr Reisende aber seien die Plattformanbieter derzeit noch weit entfernt. „Sie haben ĂŒberwiegend Angebote fĂŒr die Reiseplanung. Daten sammeln sie höchstens, um sie öffentlichen Institutionen zur besseren Verkehrsplanung anzubieten – und nicht, um individuelle Services und Werbung zu generieren“, sagt D’IncĂ . Bestenfalls wĂŒrden noch Provisionen durch die Vermittlung von Transportangeboten erzielt.

 

Transportanbieter in Deutschland in der Pole Position

Noch nicht absehbar ist laut Studie, welche Unternehmen den MobilitĂ€tsmarkt der Zukunft beherrschen werden. Besonders Chinesen und US-Amerikaner erwarten, dass große Digitalunternehmen wie Google die FĂŒhrungsrolle ĂŒbernehmen.

Die Deutschen hingegen schreiben der Transportbranche die höchste Kompetenz fĂŒr reisenahe Dienstleistungen in hoher QualitĂ€t zu – auch im Hinblick auf Komfort und Sicherheit.

 

Automobilindustrie wird noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen

Die Automobilindustrie, die bereits ihr Angebot in Richtung MobilitĂ€tsdienste ausweitet, wird hingegen von den Befragten in allen fĂŒnf betrachteten LĂ€ndern noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen.

„Wer das Rennen letztlich macht, ist derzeit völlig offen“, sagt D’IncĂ . Um die eigene Plattform zum Erfolg zu fĂŒhren, sei ein hoher Einsatz nötig: „Es gilt alles auf eine Karte zu setzen – auch wenn man dafĂŒr ĂŒber seinen Schatten springen muss.“

 

Allianzen ĂŒber Branchengrenzen hinweg

Dazu gehöre auch, dass eine Bahnapp eine Busverbindung empfehle, wenn diese gĂŒnstiger und schneller sei.

„Nur wer den Mut hat, sich selbst zu kannibalisieren, kann in dem neuen Markt gewinnen.“

Parallel erwartet D’IncĂ  neue Allianzen auch ĂŒber Branchengrenzen hinweg: „Eine ĂŒberzeugende Produktvielfalt gekoppelt mit dem direkten Kundenzugang wird kein Anbieter alleine hinbekommen.“

Quelle: Die Studie zeigt eine hohe Zahlungsbereitschaft fĂŒr Smart Mobility in DeutschlandOliver Wyman