Jahresarchiv 2018

Troodle will Einsatz seines MobilitÀtssystems im Synergiepark Vaihingen-Möhringen simulieren

Mit unserem MobilitĂ€tssystem wollen wir die Verkehrsdichte auf ĂŒberlasteten Stecken reduzieren und gleichzeitig fĂŒr mehr MobilitĂ€t auf dem Land sorgen. Soweit unsere Vorstellungen. Doch ist es auch möglich, mit unserem Angebot ein ganzes Gewerbegebiet, beispielsweise den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen mit prognostizierten 40.000 BeschĂ€ftigten, wirkungsvoll vom PKW-Verkehr zu entlasten?

Alle beim BMM-Workshop Synergiepark vorgestellten MobilitĂ€tskonzepte klagen nach einer hohen Registrierungsrate bei den jeweiligen MobilitĂ€ts-Apps ĂŒber eine sehr geringe Nutzung. SĂ€mtliche prĂ€sentierten Modelle („TwoGo“ von SAP; „SPLT“ von Bosch; Mitfahr|DE|Zentrale; fahrgemeinschaft.de) verfolgen den Ansatz der klassischen Mitfahrzentrale.

MobilitÀt ohne Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt

Vor Beginn einer Fahrt, mĂŒssen Fahrer und Mitfahrer ihre Tour in der App veröffentlichen und in Kontakt treten. Die Autofahrer mĂŒssen sich vor Fahrtantritt festlegen. Das geht heute, vor allem bei BĂŒrojobs, kaum noch! Mitarbeiter kommen mit ihren eigenen Fahrzeugen, um wirklich mobil und damit frei zu sein. Das System von Troodle erfordert keine Vereinbarungen vor der gemeinsamen Fahrt! Unser Ziel ist es, mit unserem flexiblen Angebot on demand mit direkter Einbindung der Unternehmen im Synergiepark den Nutzerkreis fĂŒr eine effektive MobilitĂ€ts-App deutlich zu erhöhen. Um den Dialog mit dem ITS aufrechtzuhalten, wollen wir die Troodle-App in KĂŒrze einer Simulation unterziehen und zunĂ€chst 10 % der BeschĂ€ftigten zum gemeinsamen Fahren bewegen.

 

IST-Dialog zur MobilitĂ€t: TragfĂ€higes Verkehrskonzept fĂŒr den Synergiepark Stuttgart Vaihingen-Möhringen gesucht

Bis 2030 wird der PKW Verkehr in der Region Stuttgart um 15 % wachsen und der LKW-Verkehr um 30% zulegen. Mit dieser Prognose eröffnete Prof. Dr.-Ing. GĂŒnter Sabow den IST-Dialog zur MobilitĂ€t im Synergiepark Vaihingen-Möhringen. Eine noch extremere Situation kommt auf den Synergiepark zu, das auf 120 Hektar FlĂ€che, grĂ¶ĂŸte Gewerbegebiet Stuttgarts. 600 ansĂ€ssige Unternehmen und Institutionen beschĂ€ftigen mehr als 20.000 Mitarbeiter. Nun kommen noch Daimler und die Allianz mit weiteren 8.000 ArbeitsplĂ€tzen hinzu. Die Stadt rechnet mittelfristig mit insgesamt 40.000 BeschĂ€ftigten.

Schon heute ist die Verkehrsdichte in Stoßzeiten nicht mehr tragbar und die Parkplatzsituation katastrophal. Im Vorfeld der Ansiedlung der beiden Großkonzerne lud die Wirtschaftsinitiative Baden-WĂŒrttemberg, Connected e.V. in den RĂ€umen des RegierungsprĂ€sidiums Stuttgart Referat 4 Verkehr und Straßenwesen am 30. November 2018 zum Thema, „MobilitĂ€tsangebote fĂŒr Berufspendler“ ein.

Obwohl ĂŒber 50% der BeschĂ€ftigten des Synergieparks den ÖPNV nutzen, reichen das Parkplatzangebot der Betriebe und die öffentlichen StellflĂ€chen bei weitem nicht aus. Zudem macht das Baurecht den beiden Konzernen enge Vorgaben, was den Bau von ParkplĂ€tzen angeht. BeschĂ€ftigte sollen von Anfang an den ÖPNV nutzen. Auch die vom RegierungsprĂ€sidium vorgestellten Baumaßnahmen, werden die Verkehrssituation in dieser Region nicht entscheidend verbessern.

Anreize fĂŒr MobilitĂ€t per App erforderlich

Einige Unternehmen, zum Beispiel Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH mit ĂŒber 400 BeschĂ€ftigten im Synergiepark, testen Angebote wie beispielsweise die MobilitĂ€ts-APP von SAP „TwoGo“. Sie erreichte zwar rasch eine hohe Registrierungsrate, die Nutzung brachte aber bis jetzt nicht den gewĂŒnschten Erfolg.

Sinnvoller wĂ€re hier eine gemeinsame Aktion vieler Unternehmen. Hier versprach die Bosch Mobility Service GmbH mit ihrem Angebot „move BW“ ein weiterentwickeltes Angebot, um die optimale Fortbewegung per ÖPNV oder MIV zu gewĂ€hrleisten. In diesem Kontext stellten auch die Mitfahr|DE|Zentrale und fahrgemeinschaft.de ihre AnsĂ€tze vor. Bei allen Angeboten stellt sich immer wieder die Frage, wie Mitarbeiter motivierte werden können, diese Angebote regelmĂ€ĂŸig zu nutzen. Das SPLT-Konzept, ebenfalls von der Robert Bosch GmbH, will die Mitarbeiter durch Gratifikationen motivieren. Bis die Vorteile fĂŒr das Gemeinwohl ĂŒberzeugen, mĂŒssen demnach geldwerte Anreize eingesetzt werden. Der Kulturwandel in diese Richtung scheint sich noch sehr trĂ€ge zu vollziehen.

Troodle sieht sich nach „Ideenkonferenz zur MobilitĂ€t“ bestĂ€tigt!

Laut Dr. Thomas Sauter-Servaes von der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr angewandte Wissenschaft hat die MobilitĂ€t ein extremes Auslastungsproblem: Aus diesem Grund fordert er mehr KreativitĂ€t im Bereich „mobility as a service“ (MaaS).

Die SitzplÀtze in öffentlichen Verkehrsmitteln sind begrenzt, die PlÀtze in fahrenden PKWs hingegen im Vergleich nahezu unerschöpflich. Diese zu nutzen, wÀre kurzfristig wirkungsvoller, als alle anderen LösungsansÀtze.

Mit der Umsetzung unserer „Troodle“-App sehen wir unserer Vorhaben absolut bestĂ€tigt. Wir kennen unsere grĂ¶ĂŸte Herausforderung: Rasch eine beachtliche Zahl von Nutzern zu gewinnen. Hierzu kann die Politik einen wesentlichen Beitrag leisten. Mehrmals wurde auf der Ideenkonferenz eine global funktionierende Mitfahr-App gefordert, deren Plattform vom Verkehrsministerium gefördert werden soll.

Here we are!

Wir arbeiten derzeit an der Lösung und unterscheiden uns dabei in wesentlichen Aspekten von allen anderen Ridesharing-Anbietern: Wir sind die einzigen, die die mobile Freiheit nicht einschrÀnken. Das Eintragen eines Mitnahmeangebots bei einer Mitfahrzentrale im Voraus zerstört z.B. die grundlegende Eigenschaft des Autofahrens: IndividualitÀt und UnabhÀngigkeit! Mitfahrer schrÀnken ihre mobile Freiheit noch extremer ein: Platzt eine Verbindung, gibt es keinen spontanen Ersatz.

Troodle ist das einzige MobilitĂ€tssystem, das die maximale Freiheit aller Nutzer erhĂ€lt: Fahrer und Mitfahrer werden unmittelbar vor Zustandekommen einer gemeinsamen und spontanen Fahrt mit Informationen versorgt. Die Abstimmung ĂŒbernimmt komplett die App – und das in Echtzeit.  Der Fahrer hat dennoch jederzeit die Freiheit, jemanden mitzunehmen oder einfach vorbeizufahren.

Unser System kommt ohne Anpassungen der gegenwĂ€rtigen Infrastruktur aus und ist deshalb sofort einsatzfĂ€hig. Durch die Nutzung der freien PlĂ€tze in allen fahrenden Autos, entsteht das grĂ¶ĂŸte MobilitĂ€tssystem. Es ist in der Lage, den Verkehr auf ĂŒberlasteten Stecken und in StĂ€dten zu reduzieren und gleichzeitig die MobilitĂ€t auf dem Land zu steigern. „Troodlen“ ist immer und ĂŒberall möglich, auf kurzen und langen Strecken!

Dr. Thomas Sauter-Servaes Ă€ußerte Zweifel an der Motivation von Autofahrern, fremde Menschen mitzunehmen. Diese Annahme teilen wir nicht. Wir bieten Menschen, die sich ĂŒber die App kennenlernen, die Möglichkeit, bewusst ökologisch und sozial zu Handeln. Dieses Potenzial ist nicht zu unterschĂ€tzen!

Sehr geehrter Herr Minister Hermann, wir sind bereit und freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch.

verWegen – Ideenkonferenz zur nachhaltigen MobilitĂ€t

Das Verkehrsministerium Baden-WĂŒrttemberg bot im Rahmen seiner „Ideenschmiede digitale MobilitĂ€t“ Mitgestaltern, Querdenkern, Pionieren, Interessierten und Experten am 14. November 2018 in den Wagenhallen in Stuttgart einen interaktiven Rahmen zum Dialog und zur Inspiration.

Vielen geht es in Sachen digitale und nachhaltige MobilitÀt nicht schnell genug: Sie fordern nach der Ideenschmiede von der Politik entsprechende Weichenstellungen und Taten.

Verkehrsminister Winfried Hermann warnt jedoch vor einer unreflektierten Nutzung neuer Technologien und Angebote. Autonomes Fahren beispielsweise könne die Verkehrsdichte erhöhen und den Belegungsgrad der Fahrzeuge auf unter eine Person bringen. Das wĂ€re das falsche Signal. Beim heutigen Stand der Besteuerung wĂŒrden dem Staat zudem 50 Milliarden Euro Einnahmen fehlen. Auch hier mĂŒsse kreativ umgestaltet werden.

Dr. Thomas Sauter-Servaes von der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr angewandte Wissenschaft wies darauf hin, dass die MobilitĂ€t kein Nutzungsproblem, sondern ein Auslastungsproblem habe. Berliner z.B. bewegen ihr Auto im Schnitt 35 Minuten pro Tag. Ein Drittel dieser Zeit benötigen sie allein fĂŒr die Parkplatzsuche.

MobilitÀt als Dienstleistung

Die Zukunft sieht er im Bereich „Mobility as a Service (MaaS)“. So sollen kĂŒnftig nicht mehr nur Fahrzeuge sondern auch SitzplĂ€tze vermarktet werden. Der Wille zum Ridesharing mĂŒsse jedoch erst noch geweckt werden. Hier sieht Dr. Sauter-Servaes die Politik als ĂŒberzeugende Kraft in der Pflicht. Denkbar wĂ€re auch die Umsetzung einer Mitfahr-App unter staatlicher FĂŒhrung. Auf diese Weise wĂ€re auch der Datenfluss besser kontrollierbar und das Data-Mining wĂŒrde nicht allein den Global Champions ĂŒberlassen werden.

verWegen und kreativ ging es in den „Schwarzmarkt“ der Veranstaltung. Projektvorstellungen, Diskussionsrunden, ein PowerPoint-Karaoke und vieles mehr forderten alle Besucher zur aktiven Teilnahme auf. Konfrontiert mit allen Fragen zur MobilitĂ€t bot der Schwarzmarkt den Teilnehmern die passenden Rahmenbedingungen zum Austausch und fĂŒr neue Erkenntnisse.

Fazit: Eine gelungene und wichtige Veranstaltung, die einen Dialog in Gang gebracht hat, der unbedingt weitergefĂŒhrt werden muss.

Auf dem Weg zu einem „Airbnb“ der MobilitĂ€t

Um die Idee unserer App plausibel darzustellen, gehen wir kurz auf eine sehr erfolgreiche Idee aus San Francisco ein: „Airbnb“ ist eines der grĂ¶ĂŸten Portale zum Buchen von UnterkĂŒnften weltweit.

Ein Problem – und eine einfache Lösung!

Was unterscheidet Airbnb von anderen Hotelbuchungsportalen oder beispielsweise Fewo-Direkt? Airbnb setzt einem Punkt an, an den noch kein Portal zuvor gedacht hat. Bei Airbnb geht es zunĂ€chst nicht darum, ein bestimmtes Hotelzimmer, eine Unterkunft auf einem Bauernhof, eine Ferienwohnung, ein Hostel etc. zu suchen, sondern schlicht und einfach nur um den Grundgedanken, eine Schlafgelegenheit fĂŒr die Nacht zu finden!

Aus dieser Sicht eröffnen sich ganz neue, vielfĂ€ltige Formen und Möglichkeiten:  Wo das Bett steht, welchen Komfort man sich leistet, wie familiĂ€r oder anonym es sein soll, ob Standard oder „abgefahren“, zentral oder abgelegen etc. entscheidet man selbst nach eigenem Empfinden und dem vorhandenen Budget. Das ist Share-Economy in reinster Form!

Allerdings eröffnet das keine guten Aussichten fĂŒr den Fortbestand vieler spezialisierter Portale. Doch die Vorteile fĂŒr den Nutzer von Airbnb sind enorm. Er wĂ€hlt sein Ziel in Verbindung mit dem Budget und seiner Vorlieben. So wĂ€hlt er unter sĂ€mtlichen Übernachtungsformen die Passende aus!

Ein simpler Grundgedanke – ein neues MobilitĂ€tssystem

Warum dieser Exkurs? Weil das System vergleichbar ist. Es gibt unzĂ€hlige MobilitĂ€tsformen. Viele Startups versuchen ihr GlĂŒck mit Produkten, die sehr speziell sind und nur bestimmte Kundensegmente ansprechen. Auch unsere Idee basiert auf einem simplen Grundgedanken: Ich will von A nach B.

Dazu ist ein Verkehrsstrom nötig. Hierbei bleibt -ungeachtet aller BemĂŒhungen, die Menschen auf alternative MobilitĂ€tsformen zu lenken- das eigene Auto mit Abstand das beliebteste Fortbewegungsmittel.

83% der Fahrstecken werden mit dem PKW gefahren. Neuere Zahlen zeigen fĂŒr 2017 in Deutschland wieder einen Anstieg des CO2-Ausstoßes. Schuld daran ist das Auto. In Deutschland sind 43 Millionen PKW angemeldet, Tendenz nach wie vor steigend. Ein Resultat des allgemeinen Wohlstandes und des billigen Sprits.

Wenn es trotz enormer Anstrengungen nicht möglich ist, die Menschen vom Auto wegzubringen, können wir von Troodle jedoch dafĂŒr sorgen, dass die PlĂ€tze in den Fahrzeugen spĂŒrbar besser ausgelastet werden. Daraus ergibt sich folgende Situation:

Ich will von A nach B und

  • habe kein eigenes Fahrzeug zur VerfĂŒgung oder möchte gerade nicht selbst fahren
  • scheue festgelegte Fahrtzeiten
  • habe keine Lust auf vorhergehendes Organisieren, Planen, Verabreden
  • verfĂŒge nur ĂŒber ein geringes Budget
  • will umweltfreundlich unterwegs sein
  • habe ein Interesse mit Menschen „real“ in Kontakt zu kommen
  • und freue mich auf einen Hauch von Abenteuer.

dann “troodle” ich! Dabei

  • bestimme ich die Abfahrtszeit und den Abfahrtsort
  • lerne ich neue Menschen kennen
  • fĂŒlle ich die leeren PlĂ€tze in den Kraftfahrzeugen
  • spare ich große Mengen CO2 ein
  • bleibe ich sehr flexibel
  • und bin Ă€ußerst gĂŒnstig unterwegs!

Den Autofahrern eröffnen wir neue Möglichkeiten, Menschen auf ihren Wegstrecken mitzunehmen. Es gibt nahezu keinen PKW-Fahrer, der nicht gerne Menschen aus ganz unterschiedlichen BeweggrĂŒnden mitnimmt. In der Regel beschrĂ€nkt sich das auf das nahe Umfeld. Ganz selbstverstĂ€ndlich nimmt man die Familie, Freunde und Bekannte zum Sonntagsausflug mit, packt die halbe Fußballmannschaft zum nĂ€chsten AuswĂ€rtsspiel ein und fĂ€hrt die Nachbarskinder in die Schule.

Neue Optionen fĂŒr individuelle MobilitĂ€t

Autofahrer empfinden es als sehr positiv, wenn sie ihr Fahrzeug durch die Mitnahme von weiteren Personen besser auslasten. Troodle bietet Autofahrern, die ökologisch und sozial Handeln wollen, nun auch die Mitnahme von Menschen an, die Sie persönlich noch nicht kennen und deshalb bis jetzt keine Option waren.

Denn bei Troodle erhalten die Fahrer rechtzeitig Informationen ĂŒber Personen, die spontan mitgenommen werden wollen. Noch bevor der Fahrer den Mitfahrer sieht, erfĂ€hrt er den Namen, das Fahrziel und erhĂ€lt eine Profilbewertung. Der Fahrer hat so genĂŒgend Zeit, ĂŒber eine Mitnahme zu entscheiden.

Möglichst flexibel mobil zu sein ist menschliches GrundbedĂŒrfnis. Deshalb ist es entscheidend, sich nicht auf ein bestimmtes Kundensegment festzulegen. Ride-Sharing mit Troodle ist fast so flexibel, wie die Nutzung des eigenen Fahrzeuges. Das schafft keine andere MobilitĂ€tsform.

Ride-Sharing mit Troodle ist immer und ĂŒberall möglich, begrenzt sich nicht auf StrukturrĂ€ume und kennt keine FahrplĂ€ne. Troodle schafft es, die vorhandenen Barrieren und Vorbehalte gegenĂŒber dem herkömmlichen “Trampen“ auszurĂ€umen. Reisen mit Troodle ist sicher und ökologisch. Troodle ist damit ein wesentlicher Beitrag zur kĂŒnftigen MobilitĂ€t.

Senioren trampen wieder, vor allem auf dem Land!

Der RĂŒckzug des ÖPNV aus lĂ€ndlichen Regionen fördert vielerorts die Einrichtung so genannter MitfahrbĂ€nke. Diese stehen zentral an markanten Stellen: Im Ortszentrum, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt. Personen, die darauf Platz nehmen, zeigen den Autofahrern, dass sie ein StĂŒck mitgenommen werden wollen. Mit Klappschildern, statt auf Pappdeckeln signalisieren die “neuen Tramper“, wo es hingehen soll.

 

Mehr MobilitĂ€t fĂŒr Ă€ltere Menschen

Ziel der EinfĂŒhrung von MitfahrbĂ€nken ist es, vor allem Ă€lteren Menschen eine einfache Art der MobilitĂ€t zu bieten und den Wegfall von ÖPNV-Strecken auszugleichen.

Mittlerweile gibt es in zahlreichen Orten Deutschlands MitfahrbĂ€nke. Ihr großer Pluspunkt gegenĂŒber dem herkömmlichen Trampen ist die Einbindung in das regionale Gemeinwohl als neue Form der Nachbarschaftshilfe.

TatsÀchlich zeigt sich, dass Senioren diese Art der Mitfahrgelegenheit sehr gerne nutzen. Sie erweitern dadurch ihren MobilitÀtsradius, um schnell mal Freunde und Bekannte zu besuchen, im Nachbarort einzukaufen oder sonstige Besorgungen zu machen.

Mit der Troodle-App wird das noch einfacher: Sie bringt Autofahrer und Mitfahrer direkt und ohne Wartezeiten am gewĂŒnschten Ort zusammen und macht MobilitĂ€t fĂŒr Senioren noch flexibler.

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

„Ride Sharing“-Modelle im Vergleich

Unter dem Begriff „Ride Sharing“ werden Möglichkeiten und Dienste zusammengefasst, die Personen in einem gemeinsam genutzten Fahrzeug von einem zum anderen Ort bringen. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise die private Mitnahme von Kollegen zur Arbeit und der Nachbarskinder in die Schule als gewerbliche Angebote zum Buchen von Mitfahrgelegenheiten ĂŒber Onlineportale oder taxiĂ€hnliche Dienste wie „Uber“ und Co.

Ziel dieser Dienste ist es, die Auslastung von Fahrzeugen zu erhöhen und Emissionen zu reduzieren. Gewerbliche Anbieter locken mit VergĂŒtungen fĂŒr den Fahrer. So können Fahrtkosten verringert und der organisatorische Aufwand ausgeglichen werden.

Troodle ist auch eine Form des Ride-Sharing. Es orientiert sich am System des „Trampens“! Leider ist diese Tradition des Reisens aufgrund bekannter Vorbehalte faktisch nicht mehr existent. Troodle hat sich die Revitalisierung des Trampens zur Aufgabe gemacht. Über eine Smartphone-App erhalten Fahrer und Mitreisende frĂŒhzeitig Informationen ĂŒber Fahrziele und Profilbewertungen. Fahrer und Mitfahrer treffen vorab keine Vereinbarungen. Die optimale Verbindung organisiert die Troodle-App in Echtzeit. Mit diesem einzigartigen System macht Troodle gemeinsames Fahren möglich.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen und die digitalisierte, zeitgemĂ€ĂŸe Variante von Troodle von Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften?

Traditionelles Trampen
Mitfahrgelegenheiten / Fahrgemeinschaften
Keine Planung und Organisation erforderlich. Organisatorischer Aufwand ist fĂŒr den Fahrer und Mitfahrer sehr hoch!
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Mitfahren geht nur zu einem vom Fahrer vorgegebenen Zeitpunkt.
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Mitfahren geht nur an einem vom Fahrer vorgegebenen Abfahrtsort. Zum Abfahrtsort bzw. am Ende der Fahrt mĂŒssen evtl. weitere Verkehrsmittel genutzt und geplant werden.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen.
Mitfahrzentralen verlangen i.d.R. eine VermittlungsgebĂŒhr. ZusĂ€tzlich erhĂ€lt der Fahrer anteilige Fahrtkosten.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch Bewertungssysteme und zusÀtzlichen Versicherungsschutz werden gebuchte Mitfahrgelegenheiten i.d.R. als relativ sicher angesehen.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Die Fahrzeit der Mitnahmegelegenheit ist verkehrsabhÀngig kalkulierbar.

Was unterscheidet nun das traditionelle Trampen von Troodle?

Traditionelles Trampen
Ride Sharing mit Troodle
Keine Planung und Organisation erforderlich. keine Planung und Organisation erforderlich. ZusÀtzlich optimiert Troodle das Vorankommen bis zum Ziel.
Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. Trampen ist jederzeit möglich! Keine festen bzw. vereinbarten Abfahrtszeiten. „Troodeln“ist jederzeit möglich!
Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. Kein vereinbarter Abfahrtsort. Zum Trampen benötigt man lediglich eine geeignete Stelle an der Straße. ZusĂ€tzlich hilft Troodle bei der Optimierung der Mitnahmestellen.
Trampen ist in der Regel kostenlos möglich. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Soziales Handeln und Umweltbewußtsein prĂ€gen die Motivation der Fahrer, Tramper mitzunehmen. Troodle verlangt 3 Cent pro Kilometer vom Mitfaher. Davon erhĂ€lt der Fahrer 1 Cent als Dankeschön. 2 Cent finanzieren den Mehrwert von Troodle gegenĂŒber dem herkömmlichen Trampen.
Die allgemeine Risikobewertung ist beim traditionellen Trampen sehr hoch! Durch die Mitgliedschaft in der Troodle-Community, das Bewertungssystem und zusÀtzlichen Versicherungsschutz ist Trampen mit Troodle sicher.
Die Fahrzeit bis zum Ziel ist beim traditionellen Trampen nicht kalkulierbar. Troodle verringert Wartezeiten und macht die Reisezeit kalkulierbar.

 

 

Vom Trampen zum Ride Sharing: Individuelle MobilitÀt neu definiert

Trampen ist alt

Die in der Regel kostenlose Mitreise in einem fremden Kraftfahrzeug war in Deutschland bereits in den 1920er Jahren bekannt. In den 1960er und 1970er Jahren war das Trampen, die Fahrt per Anhalter, in vielen LĂ€ndern als preisgĂŒnstige Möglichkeit des Reisens besonders weit verbreitet, vor allem unter jungen Menschen.

Trampen ist einfach

Der Anhalter signalisiert seinen Mitfahrwunsch am Straßenrand in der Regel durch einen nach oben gestreckten Daumen oder ein beschriftetes Schild mit dem Reiseziel In den Niederlanden gibt es z.B. spezielle, durch Schilder ausgewiesene Stellen fĂŒr Tramper, die mit einer Haltebucht versehen sind und so problemloses Halten ermöglichen.

Das „klassische“ Trampen wird zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nĂ€chstgelegene Stadt, noch immer hĂ€ufig genutzt. Das neue Trampen mit Troodle greift das auf und sorgt fĂŒr die erforderliche Sicherheit: Die Smartphone-App versorgt Mitfahrer und Fahrer frĂŒhzeitig mit Informationen ĂŒber Fahrtziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen.

Trampen ist nicht out, sondern Teil der Share Economy

Die Zahl der Tramper an Autobahnen und Fernstraßen scheint insbesondere seit der zweiten HĂ€lfte der 1990er Jahre stark zurĂŒckgegangen zu sein, obwohl das Trampen zur Überwindung kurzer Strecken, wie beispielsweise von einem Dorf in die nĂ€chstgelegene Stadt, noch immer hĂ€ufig genutzt wird.

Einen neuen Wachstumsmarkt mit vernetzter MobilitĂ€t eröffnet das „Ride Sharing“ – mit Online-Diensten und Apps. Bis 2022 soll die Zahl der Nutzer von Ride Sharing weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen steigen (Quelle: Statistisches Bundesamt; Statista).

Solche Angebote wenden sich an Menschen mit gleichem Fahrziel oder Menschen, die spontan eine Fahrt buchen möchten. Troodle bringt sie zusammen.

Ride Sharing ist sauber und spart Ressourcen

Da Ride Sharing nur geringfĂŒgig zusĂ€tzliche Abgase erzeugt, ist diese Form des Reisens sehr umweltfreundlich. Durch das Ride Sharing werden vorhandene KapazitĂ€ten besser genutzt. Wenn in allen Autos alle SitzplĂ€tze gefĂŒllt wĂ€ren, wĂ€re die Zahl der Autos auf den Straßen deutlich geringer. Die Fahrzeuge, die genutzt werden, fahren in der Regel ohnehin.

Troodle ist sicher

Troodle greift die Eigenschaften des traditionellen Trampens, sorgt fĂŒr die erforderliche Sicherheit fĂŒr Fahrer und Mitfahrer, und bringt sie auf Augenhöhe zusammen. Die Smartphone-App versorgt beide frĂŒhzeitig mit Informationen ĂŒber Fahrziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen. Wartezeiten verkĂŒrzen sich fĂŒr Reisende erheblich und die Fahrzeiten werden kalkulierbarer.

Das Bewertungssystem, zentrales Element der Troodle-App, fördert gegenseitiges Vertrauen. DarĂŒber hinaus profitieren alle Nutzer vom einzigartigen Sicherheitssystem. Dieses umfasst einen erweiterten Versicherungsschutz fĂŒr alle und ein stĂ€ndig erreichbares Notfallteam.

Besonders fĂŒr jĂŒngere Leute und Vielfahrer wird immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst sind sie deshalb nicht mehr wĂ€hlerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise - Smart Mobility genannt.

Smart Mobility: Zahlungsbereitschaft fĂŒr MobilitĂ€ts-Dienstleitungen wĂ€chst

Neben öffentlichen Transportanbietern bringen sich Autobauer und Internetgiganten im Rennen um digitale Dienstleistungen fĂŒr Reisende in Position. Sie alle wollen sich mit Services fĂŒr die Reiseabwicklung und Zusatzleistungen unterwegs unentbehrlich machen.

Dank der stark wachsenden Zahlungsbereitschaft in SchlĂŒssellĂ€ndern wie China, den USA und Deutschland entsteht ein neuer Milliardenmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in der zweiten Ausgabe ihrer internationalen MobilitĂ€tsstudie „Mobility 2040: The Quest for Smart Mobility“.

Beim Kampf um die globale Vorherrschaft gelte es, die wachsenden AnsprĂŒche der Kunden schnell zu erfĂŒllen. So gewinnen auch Extras wie Finanztransaktionen, E-Commerce, Bildung und Unterhaltung an Wert. Anbieter mĂŒssten umdenken: Wer sich als Plattform durchsetzen will, dĂŒrfe nicht davor zurĂŒckschrecken, auch die Konkurrenz zu empfehlen – wenn sie schneller oder gĂŒnstiger ist.

 

Umdenken in Sachen MobilitÀt

Die Beziehung zum eigenen Auto sei fĂŒr viele noch hoch emotional. Umsteigen auf Bus oder Bahn sei kaum vorstellbar. Gerade der Dienstwagen sie fĂŒr manche mehr Prestigeobjekt als Fortbewegungsmittel. Zunehmend löse sich allerdings die enge Verbindung zum eigenen Auto. Besonders jĂŒngere Leute und Vielfahrer, die mit vollem Terminkalender quer durch die Republik unterwegs sind, denken laut Studie um.

FĂŒr sie werde immer wichtiger, möglichst schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. Beim Verkehrsmittel selbst seien sie deshalb nicht mehr wĂ€hlerisch und legten stattdessen Wert auf intelligente Dienstleistungen rund um die Reise – Smart Mobility genannt.

 

Personalisierte MobilitĂ€tslösungen fĂŒr GeschĂ€ftsreisen und Freizeit

Welcher lukrative Milliardenmarkt hier entsteht, skizziert die Studie der Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit 7.500 Reisende wurden nach ihren PrĂ€ferenzen befragt, davon rund ein FĂŒnftel in Deutschland.

„Besonders GeschĂ€ftsreisende erwarten personalisierte MobilitĂ€tslösungen von TĂŒr zu TĂŒr, die unterschiedliche Verkehrsmittel flexibel kombinieren“, sagt Joris D’IncĂ , Partner bei Oliver Wyman und Autor der Studie.

„Aber auch bei denjenigen, die in der Freizeit unterwegs sind, wird eine wachsende Nachfrage nach smarten MobilitĂ€tsangeboten entlang der gesamten Reisekette sichtbar – von Planung und Bezahlung ĂŒber Echtzeit-Informationen unterwegs bis hin zum Feedback, wenn das Ziel erreicht ist.“

 

Weichen fĂŒr Smart Mobility werden jetzt gestellt

Die Oliver Wyman-Experten blicken weit in die Zukunft: Auf 200 Milliarden Euro taxieren sie das globale Marktpotenzial fĂŒr Smart Mobility im Jahr 2040 – vier Milliarden davon in Deutschland. Dennoch dĂŒrften Unternehmen keine Zeit verlieren, wenn sie erfolgreich mitmischen wollen.

„Die Weichen fĂŒr den kĂŒnftigen Erfolg bei Smart Mobility werden jetzt gestellt“, sagt D’IncĂ .

 

Zahlungs- und Wechselbereitschaft wÀchst

International wie auch in Deutschland belegt die Studie eine hohe Akzeptanz von intelligenter MobilitĂ€t. Über 80 Prozent der befragten Autofahrer Ă€ußern hierzulande die Bereitschaft, ihre Reisegewohnheiten zu Ă€ndern, um mithilfe smarter Dienstleistungen andere Verkehrsmittel zu nutzen.

Auch in entgegengesetzter Richtung steigt die Wechselbereitschaft. Ebenfalls rund 80 Prozent der Nutzer des öffentlichen Verkehrs zeigen sich offen dafĂŒr, auf das Auto umzusteigen – smarte Dienstleistungen fĂŒr die Reise vorausgesetzt.

 

Wachsende Aufgeschlossenheit fĂŒr kostenpflichtige Dienstleistungen

GrundsĂ€tzlich beobachten die Berater eine wachsende Bereitschaft, fĂŒr die neuen Dienstleistungen rund um die Organisation der Reise zu bezahlen. Dabei ergeben sich im LĂ€ndervergleich deutliche Unterschiede.

So sagen 97 Prozent der Chinesen, dass sie auch kostenpflichtige Services nutzen wĂŒrden – aber erst 77 Prozent der Deutschen. „Die Aufgeschlossenheit der EuropĂ€er und Amerikaner wird sich auf diesem Gebiet noch weiter erhöhen“, sagt Sebastian Schambach, Berater bei Oliver Wyman und Co-Autor der Studie.

„Das grĂ¶ĂŸte Potenzial liegt in den Zusatzservices“, sagt D’IncĂ . „Einem Anbieter muss es gelingen, ein Ökosystem aufzubauen und sich unentbehrlich zu machen.“

Vorbilder dafĂŒr seien Google bei Suchmaschinen oder Facebook bei sozialen Netzwerken. Heute gibt es mit Plattformen wie Quixxit (DB), Moovel (Daimler) oder MOIA (Stadt Hamburg) in Deutschland eine Vielzahl an Anbietern und Apps – doch niemand dominiert den Markt.

Die Berater erwarten einen Konsolidierungsprozess, an dessen Ende wenige globale Anbieter den Markt beherrschen.

 

Anbieter noch weit entfernt von lĂ€nderĂŒbergreifenden All-inclusive-Dienstleistungen

„Wir sind ĂŒberzeugt, dass es vorher zu qualifizierten Partnerschaften kommt“, so D’IncĂ .

Von der lĂ€nderĂŒbergreifenden All-inclusive-Dienstleistung fĂŒr Reisende aber seien die Plattformanbieter derzeit noch weit entfernt. „Sie haben ĂŒberwiegend Angebote fĂŒr die Reiseplanung. Daten sammeln sie höchstens, um sie öffentlichen Institutionen zur besseren Verkehrsplanung anzubieten – und nicht, um individuelle Services und Werbung zu generieren“, sagt D’IncĂ . Bestenfalls wĂŒrden noch Provisionen durch die Vermittlung von Transportangeboten erzielt.

 

Transportanbieter in Deutschland in der Pole Position

Noch nicht absehbar ist laut Studie, welche Unternehmen den MobilitĂ€tsmarkt der Zukunft beherrschen werden. Besonders Chinesen und US-Amerikaner erwarten, dass große Digitalunternehmen wie Google die FĂŒhrungsrolle ĂŒbernehmen.

Die Deutschen hingegen schreiben der Transportbranche die höchste Kompetenz fĂŒr reisenahe Dienstleistungen in hoher QualitĂ€t zu – auch im Hinblick auf Komfort und Sicherheit.

 

Automobilindustrie wird noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen

Die Automobilindustrie, die bereits ihr Angebot in Richtung MobilitĂ€tsdienste ausweitet, wird hingegen von den Befragten in allen fĂŒnf betrachteten LĂ€ndern noch nicht als Treiber der Smart Mobility wahrgenommen.

„Wer das Rennen letztlich macht, ist derzeit völlig offen“, sagt D’IncĂ . Um die eigene Plattform zum Erfolg zu fĂŒhren, sei ein hoher Einsatz nötig: „Es gilt alles auf eine Karte zu setzen – auch wenn man dafĂŒr ĂŒber seinen Schatten springen muss.“

 

Allianzen ĂŒber Branchengrenzen hinweg

Dazu gehöre auch, dass eine Bahnapp eine Busverbindung empfehle, wenn diese gĂŒnstiger und schneller sei.

„Nur wer den Mut hat, sich selbst zu kannibalisieren, kann in dem neuen Markt gewinnen.“

Parallel erwartet D’IncĂ  neue Allianzen auch ĂŒber Branchengrenzen hinweg: „Eine ĂŒberzeugende Produktvielfalt gekoppelt mit dem direkten Kundenzugang wird kein Anbieter alleine hinbekommen.“

Quelle: Die Studie zeigt eine hohe Zahlungsbereitschaft fĂŒr Smart Mobility in DeutschlandOliver Wyman

Troodle macht gemeinsames Fahren sicher, flexibel und alltagstauglich!

Auf den Punkt gebracht: Im Unterschied zu anderen MobilitĂ€tsformen ist Ride Sharing mit Troodle, wie das klassische Trampen, frei von Planung und Organisation. Es ist ĂŒberall und jederzeit möglich, in der City, im Umland, auf kurzen und langen Strecken. Troodler benötigen keine eigene Fahrzeuge, keine FahrplĂ€ne und keine Haltestellen. Das macht Troodle zu einer einzigartigen MobilitĂ€tsform.

Dem traditionelle Trampen ist sein gutes Image abhanden gekommen. Das „Abenteuer“ lĂ€sst sich nur noch erleben, wenn lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Autofahrer ignorieren Tramper, weil sie die Situation als risikoreich bewerten.

Troodle greift die Eigenschaften des traditionellen Trampens auf und schafft eine neue Community. Troodle bietet die erforderliche Sicherheit fĂŒr den Fahrer und Tramper und bringt sie auf Augenhöhe zusammen. Die Smartphone-App versorgt beide frĂŒhzeitig mit Informationen ĂŒber Fahrziele und Profilbewertungen, noch bevor sie sich sehen. Wartezeiten verkĂŒrzen sich fĂŒr Mitfahrer erheblich und die Fahrzeiten werden kalkulierbarer.

Das Bewertungssystem, zentrales Element der Troodle-App, fördert gegenseitiges Vertrauen. DarĂŒber hinaus profitieren alle Nutzer vom einzigartigen Sicherheitssystem. Dieses umfasst einen erweiterten Versicherungsschutz fĂŒr alle und ein stĂ€ndig erreichbares Notfallteam.

GegenĂŒber dem traditionellen Trampen schafft Troodle durch seinen Mehrwert das nötige Vertrauen und die Sicherheit fĂŒr spontane MobilitĂ€t. Trampen mit Troodle ist sicher, flexibel, ökologisch und gĂŒnstig!