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Mitfahrbänke – die neue Art des Trampens: Autofahrer und Tramper sind versichert

Mitfahrbänke: die neue Art des Trampens. Wie sind der mitnehmende Autofahrer und der Tramper bei einem Unfall versichert? Foto: HUK-COBURG

Mitfahrbänke – die neue Art des Trampens: Autofahrer und Tramper sind versichert

Im ländlichen Bereich, wo Busse eher selten fahren, findet eine neue Idee immer mehr Anklang: die Mitfahrbank. Sie steht am Ortsrand und jeder, der dort Platz nimmt, signalisiert sein Interesse mitgenommen zu werden.

Wie die HUK-COBURG mitteilt, kann ein „neuer Tramper“ entspannt mitfahren: Seine eventuellen Schadenersatzansprüche seien gedeckt. Eigenvorsorge sei unnötig.

Haftpflichtansprüche des Trampers sind versichert

 Da in Deutschland für jeden Pkw eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss, seien sind alle Haftpflichtansprüche Dritter – also auch die des Mitfahrenden – versichert, so die Versicherung.

Reguliert würden neben Personenschäden auch Schäden, die als Folge eines Unfalls auftreten, zum Beispiel Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder Rentenzahlungen. Außerdem ersetze die Kfz-Haftpflichtversicherung beschädigte Sachen, die Autoinsassen üblicherweise mit sich führen wie Kleidung, Brille oder Handy.

Haftpflichtversicherung stellt den mitnehmenden Autofahrer von allen Ansprüchen frei

„Dementsprechend ist es unerheblich, ob der mitnehmende Autofahrer schuldlos in eine Karambolage verwickelt wird oder ob er selbst für die Kollision verantwortlich ist. Beide Pkw sind versichert und die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers kümmert sich auf jeden Fall um die Regulierung“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Für den mitnehmenden Autofahrer bedeutet ein selbstverschuldeter Unfall: Zwar kann ein Tramper von ihm eine Entschädigung für Personen- oder Sachschäden verlangen, doch stellt ihn die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung von allen Ansprüchen frei. Sie ist für die Regulierung und damit auch für alle eventuellen Zahlungen zuständig.“

Fazit: Einer gelegentlichen Mitnahme Fremder stehe nichts im Wege. Sie sei im Rahmen der privaten Kfz-Haftpflichtversicherung mitversichert. Etwas anders sehe es bei einer gewerblichen Mitnahme aus. Wer Zweifel hat, kontaktiere am besten seinen Kfz-Haftpflichtversicherer, rät die HUK Coburg.

Quelle: HUK-COBURG, übermittelt durch news aktuell

Rolf Hug

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